Cyclocross WM in Lievin: Mathieu van der Poel krönt sich zum siebten Mal zum Weltmeister - Wout van Aert wird Zweiter

Mathieu van der Poel hat sich im französischen Lievin zum siebten Mal izum Weltmeister im Cyclocross gekrönt. Der Niederländer konnte damit mit dem Rekordhalter Erik de Vlaeminck aus Belgien ausgleichen, der zwischen 1966 und 1973 siebnmal den Titel errang. Zweiter wurde sein ewiger Rivale Wout van Aert, der sich nach schlechter Startposition nach vorne arbeiten musste. Bronze ging an Thibau Nys.

Highlights: Van der Poel feiert Start-Ziel-Sieg zum siebten Titel

Quelle: Eurosport

Der Niederländer brauchte in Liévin weniger als drei Minuten, um der Konkurrenz klar zu machen, dass gegen ihn kein Kraut gewachsen ist, und gewann schließlich souverän mit 45 Sekunden Vorsprung die Goldmedaille.
Silber ging an den dreimaligen Weltmeister Wout van Aert, der wegen seiner wenigen Renneinsätze aus der vierten Reihe starten musste und sich zur Rennhälfte an allen Konkurrenten – mit Ausnahme des Siegers – vorbeigearbeitet hatte.
Das Podium komplettierte der Belgier Thibau Nys, der im Finale den Niederländer Joris Nieuwenhuis abschüttelte. Fünfter wurde Emiel Verstrynge, der der dritte von sieben Belgiern unter den besten Zehn war. Die anderen drei Top-Ten-Platzierungen gingen an die Niederlande.
Neben den sieben Titeln bei der Elite hat van der Poel in seinen beiden Juniorenjahren ebenfalls Gold gewonnen. Auch auf der Straße war er zweimal erfolgreich: einmal als Junior und 2023 bei der Elite.
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Van der Poel: "Man wünscht sich, Teil einer solchen Elite zu sein"

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Zwölf Regenbogentrikots in Van der Poels Sammlung

Im Oktober war er außerdem der Beste der Gravel-WM. So kann der 30-Jährige nach der Rückreise aus Liévin sein insgesamt zwölftes Regenbogentrikot in seinen Schrank hängen. Außerdem schließt er seinen nur acht Rennen zählenden Cross-Winter ungeschlagen ab.
Am Sonntag überließ er bei seinem Sieg erneut nichts dem Zufall. "Man hat es gestern bei meinem Teamkollegen Tibor del Grosso gesehen: Oft ist Angriff die beste Verteidigung. Gerade bei diesem Kurs, der einen extrem täuschen konnte, war das so. Ich hatte oft Probleme, in die Pedale zu kommen. Wenn man dann in einer Gruppe fährt, ist das extra ärgerlich", erklärte der alte und neue Weltmeister seinen frühen Angriff.
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Gold-Gigant auf Rekordjagd: Alle WM-Titel van der Poels seit 2015

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"Ich hatte einen sehr guten Start und ein Supergefühl. Ich wollte gleich eine große Lücke herausfahren, um die Verfolger zu demotivieren. Und das hat geklappt", fasste er sein Rennen zusammen. Seine Auftaktrunde war die schnellste des Tages.
Mit 7:24 Minuten war sie 17 Sekunden besser als die zweitschnellste, die ebenfalls van der Poel realisierte. Für einen Start-Ziel-Sieg konnte er allerdings nicht sorgen. "Toon Aerts hatte mich überholt, aber ich wusste, wo ich vorn sein muss", so der Alpecin-Profi mit Blick auf ein paar Meter in der ersten Runde gelassen.
Das deutsche Trio kam nicht gut ins Rennen und fand sich anfangs jenseits der Top 25 wieder. Marcel Meisen fuhr im letzten Wettkampf seiner Karriere noch bis auf Position 20 vor, bevor er Plätze einbüßte. Er geht mit Rang 27 zum Abschluss in den Ruhestand. Bester deutschsprachiger Fahrer war der Schweizer Kevin Kuhn auf Position 16.
Luca Harter wurde Ende der fünften von acht Runden vom Kurs genommen und auf Rang 34 von 45 Teilnehmern gewertet. Der dritte Deutsche, Jonas Köpsel, gab das Rennen wie der Schweizer Luke Wiedmann auf. Auch die Heizomat-Profis Mees Hendrikx (Niederlande / 20.), Lars Sommer (Schweiz / 32.) und Loris Rouiller (Schweiz / 36.) konnten nicht für Spitzenresultate sorgen.
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Van Aert startet Aufholjagd am Ende der dritten Runde

Quelle: Eurosport


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