Beim Fehlen von Lucinda Brand: Amandine Fouquenet gewinnt in Heusden-Zolder - größter Karrieresieg für Französin

Erstmals in ihrer Karriere hat Amandine Fouquenet (Arkéa-B&B Hotels) ein Rennen einer der drei großen Crosserien gewonnen. Bei der Superprestige in Heusden-Zolder kam die Französin acht Sekunden vor Kata Blanka Vas (SD Worx-Protime) ins Ziel. Die Ungarin entschied den Zweiersprint vor der Niederländerin Aniek van Alphen (Seven) für sich, die allerdings die Gesamtführung übernahm.

Highlights: Fouquenet beschenkt sich mit größtem Karriereerfolg

Quelle: Eurosport

Damit musste ihre Landsfrau Inge van der Heijden (Crelan-Corendon), die Vierte wurde, die Führung abgeben.
Die Belgische Meisterin Marion Norbert Riberolle (Crelan-Corendon) kam als Fünfte ins Ziel, die luxemburgische Titelträgerin Marie Schreiber (SD Worx-Protime) belegte hinter der Belgierin Fleur Moors (Baloise-Glowi Lions) und vor der Schweizerin Jolanda Neff (Cannondale) Platz sieben.
In Abwesenheit der vier niederländischen Top-Fahrerinnen Lucinda Brand, Shirin van Anrooij (beide Baloise-Glowi Lions), Ceylin del Carmen Alvarado und Puck Pieterse (beide (Fenix-Deceuninck) entwickelte sich in Heusden-Zolder ein spannendes Rennen, in dem Fouquenet in der Vorschlussrunde ihre entscheidende Attacke fuhr. Nach dem Erfolg in Quelneuc (C2) feierte die 24-Jährige ihren zweiten Saisonsieg.
Nach sechs Wochen Abwesenheit kehrte Vas ins Renngeschehen zurück. Dabei hinterließ sie einen deutlich besseren Eindruck als bei ihren ersten vier Saisoneinsetzen, die sie zwischen Platz neun und 13 beendete.

Krahl nach Aufholjagd zufrieden

Nach ihrem Raktenstart am Vortag in Hofstade reihte sich Judith Krahl (Rose Racing Circle) diesmal auf Platz 31 ein. Danach ging es für die 24-Jährige stetig nach vorn. "Einen ein bisschen besseren Start hätte ich mir schon gewünscht", sagte Krahl nach dem Rennen zu "RSN".
"Ich wollte aber auch kein unnötiges Risiko eingehen und im Gitter landen. Es war anschließend ein wenig nervig, weil man hier oft im Stau steht. Dann habe ich ganz gut ins Rennen gefunden. In den letzten zwei bis drei Runden musste ich im Gegenwind auf der Zielgerade ich die Initiative ergreifen, aber ich wollte da auch nicht taktieren", zeigte sich Krahl mit ihrer Aufholjagd bis auf Rang 17 zufrieden.
Heizomat-Neuzugang Mae Cabaca kam bei ihrem dritten Rennen als 21. ins Ziel. Die Österreicherin Nadja Heigl (KTM Spada-Brenta Brakes) belegte Platz 26.
Im Gesamtklassement liegt van Alphen nun vor der punktgleichen van der Heijden. Fouquenet bleibt Dritte, rückt aber bis auf einen Zähler an die beiden Niederländerinnen heran. Der fünfte der acht Superprestige-Läufe findet am 30. Dezember (live bei discovery+) in Diegem statt.
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Nys fliegt beinahe über die Begrenzung

Quelle: Eurosport


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