Cyclocross: Mathieu van der Poel gewinnt Nachtrennen in Diegem - Tom Pidcock fährt auf Platz zwei

Diegem ist wieder die Spielwiese des Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck). Nachdem in der vergangenen Saison der aktuelle Weltmeister hinter seinem Dauerrivalen Wout van Aert (Jumbo – Visma) und Tom Pidcock (Ineos Grenadiers) mit Rang drei Vorlieb nehmen musste, kehrte der Cross-Superstar vor 20.000 Zusehern an seine Stammposition auf dem obersten Podest zurück.

Vor beeindruckender Kulisse: Van der Poel nicht zu schlagen

Quelle: Eurosport

Mit über einer Minute Vorsprung auf Pidcock und Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen – Bingoal) feierte van der Poel den fünften Sieg in seinem fünften Saisoneinsatz. "Es war ein wunderbares Rennen. Die Fans sind einfach super hier. Ich will so viel gewinnen wie möglich und habe hier schon eine tolle Geschichte geschrieben", sagte der 28-Jährige im Ziel. Mit seinem Erfolg schloss van der Poel zum Belgier Roland Liboton auf, der von 1982 bis 1988 sogar siebenmal in Folge das Rennen gewinnen konnte.
Zur Halbzeit ließ van der Poel im kurzen Sandabschnitt alle seine Konkurrenten stehen, beschleunigte danach noch einmal und war auf und davon. Seine beiden Verfolger lieferten sich im Kampf um Platz zwei ein sehenswertes Duell inklusive Schulterkontakt. Dabei hatte Pidcock hatte das bessere Ende für sich.
Europameister Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen – Bingoal) wurde Vierter vor Joris Nieuwenhuis (Baloise Trek Lions). Dahinter beendete Quinten Hermans (Alpecin – Deceuninck), der in der Startrunde zu Boden ging und viele Plätze verlor, seine starke Aufholjagd noch auf Rang sechs.
Der Stolberger Marcel Meisen (Stevens Racing Team) verpasste im Sprint die Top Ten nur um wenige Zentimeter und wurde als bester deutscher Starter Elfter, der Schweizer Kevin Kuhn (Circus Reuz Technord) beendete das Rennen auf Platz 14.
In der Gesamtwertung der Superprestige-Serie konnte Iserbyt im siebten von acht Rennen seinen Vorsprung weiter ausbauen und steht damit schon vor dem Finale im Februar in Middlekerke als Gesamtsieger fest. Auf dem zweiten Platz liegt Nieuwenhuis vor Nils Vandeputte (Alpecin – Deceuninck), dann folgen Vanthourenhout und Kuhn.
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Unwiderstehlich: Van der Poel setzt zur Attacke an

Quelle: Eurosport

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