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Olympia 2026: Das DEB-Team um Leon Draisaitl muss das Viertelfinal-Aus gegen die Slowakei schonungslos aufarbeiten
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Publiziert 19/02/2026 um 09:26 GMT+1 Uhr
Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) will das Viertelfinal-Aus bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand in einer umfangreichen Analyse aufarbeiten und wird sich dabei auch mit umstrittenen taktischen Entscheidungen von Bundestrainer Harold Kreis befassen müssen. "Wir werden alles genau anschauen", sagte Sportdirektor Christian Künast nach der bitteren 2:6-Klatsche gegen die Slowakei
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Quelle: Eurosport
Das DEB-Team um NHL-Star Leon Draisaitl war mit großen Hoffnungen ins Viertelfinale gegen die Slowakei gegangen.
Die deutliche Niederlage traf Spieler und Verantwortliche bis ins Mark. "Wir wollten natürlich mehr und hätten uns gewünscht, dass unsere Reise weitergeht", sagte Sportdirektor Christian Künast sichtlich enttäuscht.
Ein Thema dürfte die Eiszeitverteilung während der fünf Spiele in Mailand werden.
Gerade die Offensivstars aus der NHL wie Kapitän Leon Draisaitl, Tim Stützle und John-Jason Peterka trugen eine Hauptlast.
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Kritik: Zu viel Last auf Draisaitl & Co.
Man habe durch die Reihenzusammenstellung auf dem Eis den Eindruck gewinnen können, dass der Fokus auf den Top-Stars gelegen habe.
Die besten Spieler müssten zwar die meiste Eiszeit erhalten, "und das wurde versucht. Dass es am Ende vielleicht doch die ein oder andere Sekunde zu viel war, das kann man schon diskutieren, absolut", sagte Künast.
Kreis akzeptierte die Kritik. "Die Frage ist vielleicht berechtigt, ob ich sie zu viel eingesetzt habe", sagte Kreis: "Aber dass alle die gleiche Eiszeit bekommen, das wird es nicht geben."
Künast verteidigt Mannschaft
Künast versicherte, dass das Team dennoch eine Gruppe gebildet habe, "die zusammen an einem Strang gezogen hat".
Als Verband habe man das Ziel, mit den Männer- sowie dem Frauenteam ins Viertelfinale zu kommen, erreicht. Man dürfe aber auch nicht sagen, "dass wir haben alles richtig gemacht haben", sagte Künast.
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(SID)
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