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Sieg für DEB-Team gegen Finnland, Draisaitl trifft doppelt
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Publiziert 21/05/2019 um 14:38 GMT+2 Uhr
Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der WM in der Slowakei die Vorrunde mit einem Sieg beendet. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm bezwang den zweimaligen Weltmeister Finnland mit 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) und tankte nach zwei Niederlagen neues Selbstvertrauen für das Viertelfinale am Donnerstag gegen Tschechien.
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Nach vier Siegen zum Turnierbeginn hatte die DEB-Auswahl zuletzt gegen Kanada (1:8) und die USA (1:3) verloren.
US-Collegespieler Marc Michaelis (18.) sowie die NHL-Stürmer Dominik Kahun (34.) und zweimal Leon Draisaitl (45., 59.) sicherten der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) den fünften Erfolg des Turniers - das war ihr zuletzt bei der Heim-WM 1983 gelungen. NHL-Torwart Philipp Grubauer stand nach einer Zwangspause wegen muskulärer Probleme erstmals seit einer Woche wieder im Tor und überzeugte mit einer starken Leistung.
Die deutsche Mannschaft belegte mit 15 Punkten den dritten Platz in der Gruppe A.
"Wir haben uns noch einmal gesteigert im Vergleich zum Spiel gegen die USA", sagte NHL-Stürmer Dominik Kahun bei "Sport1": "Es war eine super Teamleistung mit einem super Torhüter. Wir haben es ihnen sehr schwer gemacht und waren sehr gut mit der Scheibe. So können wir gegen die Guten bestehen."
Harri Pesonen (16.) und Juhani Tyrväinen (25.) trafen vor 6685 Zuschauern in der Steel Arena in Kosice für die Skandinavier, mit denen Söderholm 2007 als Spieler Vizeweltmeister geworden war. Nach vier Siegen zum Turnierbeginn hatte die DEB-Auswahl zuletzt gegen Kanada (1:8) und die USA (1:3) verloren.
Draisaitl nimmt sich Kritik zu Herzen
Draisaitl fand sich in einer neuen Sturmreihe wieder. Statt mit seinen Schulfreunden Kahun und Frederik Tiffels spielte der Stürmer der Edmonton Oilers mit den Münchnern Patrick Hager und Yasin Ehliz. Söderholm hatte den 23-Jährigen vor dem Spiel kritisiert: "Er kann auf alle Fälle besser in der Defensive arbeiten. Ich glaube nicht, dass das ein Geheimnis ist."
Draisaitl nahm sich die Kritik zu Herzen, spielte sehr engagiert und arbeitete deutlich mehr nach hinten. Zudem erzielte er seine Turniertore vier und fünf, das letzte ins leere Tor der Finnen. Für Söderholm war es das erste Duell mit seinem Heimatland und "auf alle Fälle speziell".
2007 hatte der Nachfolger von Marco Sturm als Spieler mit Finnland WM-Silber in Russland gewonnen.
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