"Es wäre gar nicht so schlecht, das Alter mal hochzusetzen. Das finden ganz viele Mädels bei uns", sagte Schott nach dem olympischen Kurzprogramm am Dienstag.
Schott reagierte dabei auf die Kontroverse um Europameisterin Kamila Walijewa aus Russland. Die 15-Jährige durfte trotz einer positiven Dopingprobe am Wettkampf teilnehmen.
In diesem werde inzwischen der Begriff "Women" anstatt "Ladies" gebraucht, so Schott. "Eine 'Woman' ('Frau') ist man in dem Alter einfach noch nicht. Man sollte wirklich darüber nachdenken, dann können solche Fälle gar nicht erst aufkommen."
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Ein Mindestalter hatte die Sportsoldatin dabei im Kopf. "Mit 18 ist man volljährig, man ist für alles selbst verantwortlich. Das wäre die einfachste Lösung, auch für jegliche Rechtsstreitigkeiten", sagte die 25-Jährige.
Zuvor hatte sich Witt (56), die Goldmedaillengewinnerin von 1984 und 1988, ähnlich geäußert. "Die 15-Jährigen gehören in die Jugendspiele, dafür wurden diese ins Leben gerufen", hatte sie unter anderem gesagt.
Walijewa darf trotz der positiven Probe am Einzelwettbewerb der Frauen teilnehmen, das hatte der Sportgerichtshof CAS am Montag entschieden. Der Fall der minderjährigen Sportlerin wird erst nach den Spielen abschließend behandelt.
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