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Eiskunstlauf-EM: Rang 17 fürPaul Fentz nach Sturz - Fernandez nur Dritter

Sturz wirft Fentz zurück -  Fernandez nur Dritter
Von SID

24/01/2019 um 15:50Aktualisiert 24/01/2019 um 16:42

Nach einem Sturz bei der Schrittsequenz nimmt der deutsche Meister Paul Fentz nach dem Kurzprogramm bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Minsk nur den 17. Platz ein. Rang eins ging an Michail Koljada aus Russland vor seinem Landsmann Alexander Samarin sowie Titelverteidiger Javier Fernandez aus Spanien.

Erst alle Sprünge gestanden, aber dann im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf gefallen: Nach einem ärgerlichen und auch etwas schmerzhaften Sturz bei der Schrittsequenz ist für Paul Fentz die erhoffte Top-Ten-Platzierung bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Minsk schon in weite Ferne gerückt.

Der Berliner nimmt nach dem Kurzprogramm nur den 17. Rang ein und blieb wie schon am Mittwoch Nicole Schott aus Essen und die Mannheimerin Nathalie Weinzierl deutlich hinter den Erwartungen der Deutschen Eislauf-Union (DEU) zurück. In der EM-Vorbereitung hatten ihn Probleme mit einem Weisheitszahn behindert, die unumgängliche Operation wird nach Saisonende durchgeführt.

Unzufrieden ging auch Javier Fernandez vom Eis. Der Traum vom siebten EM-Titel nacheinander ist für den Olympia-Dritten aus Spanien fast schon ausgeträumt. Als Dritter mit fast neun Punkten Rückstand auf den führenden Russen Michail Koljada dürfte der allerletzte Wettkampf des zweimaligen Weltmeisters am Samstag (09.15 Uhr/ONE) kaum mit einem letzten Sieg enden.

Trainerin Romy Oesterreich blickte enttäuscht ins Leere, nachdem ihr 26 Jahre alte Schützling Fentz bei einem eher leichten Pflichtelement zu Fall gekommen und sogar mit dem Hinterkopf leicht auf das Eis geschlagen war. Schon zuvor hatte der deutsche Meister das letzte Risiko gescheut und auch den geplanten vierfachen Toe-Loop zum Auftakt seiner Sprungkombination ausgelassen.

"Vielleicht habe ich diesen Sprung im Training zu oft probiert. Dabei habe ich mich ein wenig verletzt und wollte daher nicht zu viel riskieren", sagte der Sportsoldat, der vor zwei Jahren bei den europäischen Titelkämpfen den zehnten Platz belegt hatte.

Sein überflüssiges Missgeschick in der Minsk-Arena, so Fentz weiter, habe ihm leidgetan: "Ein blödes Gefühl vor solch einem tollen Publikum. Der Aufprall war schon ein bisschen heftig. Ich kann ihn immer noch spüren, aber ich bin in Ordnung. In der Kür will ich den vierfachen Toe-Loop auf jeden Fall zeigen."

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