Olympia 2022: Eiskunstläuferin Kamila Valieva kehrt nach CAS-Urteil auf das Eis zurück

Die unter Dopingverdacht stehende russische Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Kamila Valieva ist nach ihrem Punktsieg vor dem CAS noch am Montagabend ins Training zurückgekehrt. Nachdem der Einspruch des IOC, der WADA und des Eislauf-Weltverbandes ISU wurde zurückgewiesen wurde, tauchte die Russin erstmals wieder auf dem Eis auf. Doch der Druck lastet weiterhin auf der 15-Jährigen.

Kamila Valieva

Fotocredit: Getty Images

Die 15-Jährige probte direkt für das Kurzprogramm am Dienstag, welches für 14:52 Uhr angesetzt ist. Valieva lief im Capital Indoor Stadium pünktlich zu der ihr zugewiesenen Trainingszeit um 20:55 Uhr Ortszeit auf die Eisfläche.
Nach einem längeren Einlaufen probte sie zu Ravels weltbekanntem Bolero, zeigte dabei ihre Vierfachsprünge. Der Druck der vergangenen Tage war ihr trotz zweier Stürze während der knapp 40-minütigen Eiszeit nicht anzumerken.
Valieva war am 25. Dezember bei den russischen Meisterschaften positiv auf die verbotene Substanz Trimetazidin getestet worden war. Das Ergebnis lag jedoch erst nach dem Sieg im olympischen Teamwettbewerb am 8. Februar vor.
Die RUSADA hob die verpflichtende Suspendierung nach einem Einspruch auf - dagegen waren das Internationale Olympische Komitee, die Welt-Anti-Doping-Agentur und die ISU vorgegangen. Die Ad-hoc-Kammer des CAS wies den Einspruch am Montag zurück.
(SID)

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Tearful Valieva pulls to side after fall during figure skating training

Quelle: Eurosport

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