Olympia 2022 - Eiskunstlauf: US-Sprinterin Richardson attackiert CAS nach Valieva-Urteil
Publiziert 15/02/2022 um 17:53 GMT+1 Uhr
Das Schicksal von Eiskunstläuferin Kamila Valieva bewegt Sportler aus aller Welt. Die US-Sprinterin Sha'Carri Richardson attackierte den Internationaler Sportgerichtshof (CAS) scharf. Sie selbst wurde vor den olympischen Sommerspielen positiv auf Cannabis-Konsum getestet und gesperrt - während Valieva in Peking trotz eines Dopingverdachts unter Vorbehalt starten durfte.
Tränen nach dem Kurzprogramm - Valieva meistert "mörderische Aufgabe"
Quelle: Eurosport
Der Wirbel um die Eiskunstläuferin Kamila Valieva hält an und beschäftigt Sportlerinnen und Sportler in aller Welt.
US-Sprinterin Sha'Carri Richardson kritisierte, dass die 15-jährige Russin überhaupt bei den olympischen Winterspielen starten durfte, während sie wegen ihres Vergehens für die Sommerspiele 2021 in Tokio gesperrt wurde.
"Gibt es eine verständliche Antwort darauf, wo der Unterschied zwischen ihrer und meiner Situation besteht? Meine Mutter ist gestorben und ich konnte nicht laufen, und ich hatte Medaillenchancen. Der einzige Unterschied, den ich sehe, ist, dass ich eine schwarze junge Lady bin", schrieb sie bei Twitter als Reaktion auf das CAS-Urteil.
Der internationale Sportgerichtshof hatte am Montag entschieden, dass Valieva weiterhin in Peking an den Start gehen darf - wenn auch unter Vorbehalt. Am Dienstag überzeugte sie im Kurzprogramm und liegt in Führung liegend auf Gold-Kurs.
Richardson hatte Cannabis konsumiert, laut eigener Aussage, um den Schmerz über den Tod ihrer Mutter zu lindern.
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