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Olympia 2022: Aljona Savchenko fühlt mit Kamila Valieva und kritisiert Trainerin für Umgang mit Russin
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Publiziert 18/02/2022 um 12:14 GMT+1 Uhr
Aljona Savchenko, Paarlauf-Olympiasiegerin von 2018, hat den Umgang mit Kamila Valieva verurteilt. Bei Eurosport meinte die 38-Jährige: "Ich hätte sie gar nicht laufen lassen, sondern beschützt. Was da passiert ist, darf nie mehr passieren." Es schade "nicht nur dem Sport insgesamt, sondern auch dem olympischen Gefühl und dem olympischen Traum", sagte Savchenko, die Valieva persönlich kennt.
Savchenko exklusiv: "Ich würde mein Kind nicht zum Eiskunstlauf schicken"
Quelle: Eurosport
Die ganze Thematik um Valieva, die nach einem positiven Dopingtest nur durch ein Urteil des CAS unter Vorbehalt in Peking starten durfte, werde "große Narben für den gesamten Sport" hinterlassen, erklärte die gebürtige Ukrainerin.
Zugleich kritisierte Savchenko die Trainerin der 15-Jährigen, Eteri Tutberidze: "Wie sich die Trainerin benommen hat - so darf man nicht mit einem Kind umgehen. Es ist einfach eine traurige Geschichte. Ich kann das nicht mitansehen, das tut mir im Bauch weh."
Es müsse sich daher etwas für Valieva verändern, stellte die Pyeongchang-Olympiasiegerin klar.
"Das kann man nicht so zulassen. Selbst ich als Zuschauerin hatte Schmerzen. Dein Schützling ist dein Kind und manchmal hat das Kind größeres Vertrauen zum Trainer als zu den eigenen Eltern. Das Gefühl, nach solchen Niederlagen aufgefangen zu werden, ist das Wichtigste. Doch sie nimmt sie nicht mal in den Arm, als sie rauskommt, sondern fragt: Warum hast du das nicht geschafft?", meinte Savchenko.
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Nach Sturz-Kür: Trainerin stellt Valieva zur Rede
Quelle: Eurosport
Savchenko: "Unglaubliche Last" für Valieva
Sie selbst als Mutter würde ihr Kind nach diesen Bildern nicht mehr zum Eiskunstlauf schicken wollen, so die 38-Jährige.
Sie habe daher nach Valievas Kür "geweint, aber nicht vor Freude, sondern aus Traurigkeit. Das ist ein Kind, 15 Jahre alt und steht da vor der ganzen Welt. Das ist eine unglaubliche Last für ein Kind". Für sie habe Valieva "schon gewonnen, als sie aufs Eis ging. Jeder andere würde einfach nicht in der Lage sein, aufs Eis zu gehen und sich dort zu präsentieren."
Savchenko erzählte zudem, dass sie sowohl Valieva als auch deren Mutter persönlich kenne und dass sie der Eiskunstläuferin nun eine bessere Zukunft wünsche: "Sie ist ein sehr bodenständiger Mensch und ich unterstütze sie von ganzem Herzen. Ich würde ihr raten, einen Urlaub zu machen, etwas anderes zu sehen als Eis und dann sollte sie weg von dem Drama gehen und sich ein neues Team suchen."
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