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Olympia 2026 - Eiskunstlauf: Alysa Liu gewinnt Goldmedaille nach mitreißender Kür - Silber und Bronze an Japanerinnen
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Publiziert 20/02/2026 um 11:52 GMT+1 Uhr
Alysa Liu hat sich zur Eiskunstlauf-Olympiasiegerin von Mailand gekrönt. Die US-Amerikanerin setzte sich dank einer mitreißenden Kür vor den beiden Japanerinnen Kaori Sakamoto und Ami Nakai durch. Nach dem Kurzprogramm hatte Liu noch auf dem dritten Platz gelegen, nach einer insgesamt hochklassigen Kür gewann sie mit insgesamt 226,79 Punkten knapp vor ihren Konkurrentinnen (224,90 und 219,16).
Show der Extraklasse: Liu begeistert Publikum und Jury mit Gold-Kür
Quelle: Eurosport
Lius Landsmann Ilia Malinin war auf der Tribüne Augenzeuge und bejubelte die 20-Jährige, die vor vier Jahren nach WM-Bronze ihre Karriere für beendet erklärt hatte, dann aber neue Motivation fand. Das einstige Wunderkind - mit 13 Jahren stand sie als jüngste Läuferin den dreifachen Axel - steht nun auf dem Gipfel.
Das Kurzprogramm hatte sie als Dritte beendet, allerdings mit geringem Rückstand. Mit ihrer mitreißenden Darbietung zur MacArthur Suite von Donna Summer verzauberte sie Fans und Jury.
Die als neutrale Einzelathletin zugelassene Russin Adelija Petrossjan war aussichtsreich von Rang fünf in die Kür gegangen. Die 17-Jährige, eine von nur 13 russischen Sportlerinnen und Sportlern bei diesen Winterspielen, stürzte beim dreifachen Toeloop und belegte den sechsten Platz (214,53).
Julia Sauter, die für Rumänien startet, kam bei ihrer Olympia-Premiere auf 190,93 Punkte und Rang 17. Als Jugendliche war die gebürtige Baden-Württembergerin im Förderprogramm der Deutschen Eislauf-Union (DEU) aussortiert worden und wechselte auf Anraten eines Trainers den Verband.
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Kür mit Gefühlsausbruch: Sauter jubelt über Bestleistung
Quelle: Eurosport
Malinin jubelt auf der Tribüne mit
Für Rumänien startete sie bei internationalen Wettkämpfen und gewann zehnmal die nationale Meisterschaft. Im vergangenen Jahr hatte Sauter die für Olympische Spiele notwendige rumänische Staatsbürgerschaft erhalten, bei der Eröffnungsfeier wurde ihr die Ehre zuteil, die 29-köpfige Delegation als Fahnenträgerin anzuführen.
Eine Einzelläuferin der DEU hatte sich nicht für Olympia qualifiziert. Im Paarlauf gewannen Minerva Hase und Nikita Volodin Bronze.
Die Eiskunstlauf-Konkurrenz der Frauen stand diesmal nicht so im Fokus wie vier Jahre zuvor in Peking. Damals durfte die 15-jährige Russin Kamila Valieva nach Bekanntwerden eines positiven Dopingtests unter Vorbehalt laufen.
Nach starkem Kurzprogramm zerbrach die Eisprinzessin in der Kür am enormen öffentlichen Druck, verpasste sportlich die Medaille - und wurde rückwirkend für vier Jahre bis Ende Dezember 2025 gesperrt, ihre Ergebnisse wurden gestrichen. Für eine Mailand-Qualifikation als neutrale Einzelathletin kehrte die mittlerweile 19-Jährige zu spät in den Wettbewerb zurück.
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(SID)
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Pure Eleganz: Sakamoto sorgt mit Traum-Kür für Gänsehaut
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Glanzleistung: Nakai tanzt zu Bronze und jubelt mit Olympiasiegerin
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