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Olympia 2026: Minerva Hase und Nikita Volodin holen Bronze im Paarlauf - Fehler in der Kür kosten möglichen Olympiasieg
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Update 16/02/2026 um 23:28 GMT+1 Uhr
Minerva Hase und Nikita Volodin haben den Olympiasieg im Paarlauf verpasst. Das deutsche Duo fiel nach einer nicht fehlerfreien Kür mit insgesamt 219,09 Punkten von Platz eins auf drei zurück. Gold geht an die Japaner Riku Miura und Ryuichi Kihara (231,24), Silber gewannen Anastasiia Metelkina/Luka Berulava aus Georgien (221,75). Hase/Volodin waren nach dem Kurzprogramm als Führende gestartet.
Bittere Patzer kosten Hase/Volodin Gold: "Das reicht nicht"
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Zuvor waren Miura/Kihara ein herausragender Vortrag gelungen, auch die georgischen Europameister schoben sich noch vor die Vize-Weltmeister. Das zweite Berliner Duo Annika Hocke/Robert Kunkel lief mit Saisonbestleistung auf Rang zehn (194,11).
Mit der Medaille erfüllt sich für Hase/Volodin dennoch ein Traum. Allen voran Hase hatte damit kaum rechnen können, als sie 2022 in Peking mit ihrem früheren Lauf-Partner Nolan Seegert Letzte nach der Kür geworden war. V
Vor drei Jahren knüpfte Chefcoach Dmitri Savin, ein russischer Paarlaufspezialist, den Kontakt zum aus Sankt Petersburg stammenden Volodin. Es sollte der Startschuss in eine Erfolgsgeschichte werden.
Die fantastische Ausgangsposition hatten sich die Berliner am Sonntagabend mit einem Weltklasse-Kurzprogramm gesichert. 80,01 Punkte, persönliche Bestleistung, Platz eins - Hase und Volodin, seit August 2025 deutscher Staatsbürger, waren optimal in den Wettkampf gestartet. "Sehr glücklich" waren sie hinterher gewesen, verriet Hase, die "großen Emotionen" sparten sie sich aber für das Finale auf.
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Mit Traum-Kür zu Gold: Miura und Kihara machen sich unsterblich
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Hocke/Kunkel genießen Olympia in vollen Zügen
Mit 4,55 Punkten war der Vorsprung auf die zweitplatzierten Georgier schließlich nicht groß genug - und vor allem Miura/Kihara legten mit einer Weltklasse-Kür vor.
Hase/Volodin, die bei der EM im Januar geschwächelt hatten, brauchten zur Musik von Max Richter erneut eine persönliche Bestleistung für Gold - Fehler von Hase beim doppelten Axel und beim Salchow machten diesen Traum zunichte.
Hocke/Kunkel hatten mit der Entscheidung erwartungsgemäß nichts zu tun. Trotzdem genossen die ehemaligen EM-Dritten ihren Auftritt nach dem frustrierenden Ergebnis im Kurzprogramm (67,52) in vollen Zügen.
"Wir sind super glücklich", sagte Hocke nach der sauberen Kür zur Musik von Meatloaf ("I'd Do Anything for Love"), konnte aber auch ihren Ärger über die wie schon am Sonntag fragwürdige Juryentscheidung nicht verstecken: "Es ist immer ein bisschen schwer, wenn der Moment so ein bisschen weggenommen wird."
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(SID)
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Hocke/Kunkel nach Kür: "Da kommen einem fast die Tränen"
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