Olympia 2026 - Eiskunstlauf: Ilia Malinin erlebt Desaster in der Kür und verpasst Medaille - Gold geht nach Kasachstan

Für Superstar Ilia Malinin ist seine sicher geglaubte Gold-Kür zu einem Albtraum geworden. Der US-Amerikaner fiel nach Führung aus dem Kurzprogramm mit einer enorm fehlerbehafteten Kür auf Rang acht zurück. Sensations-Olympiasieger wurde Mikhail Shaidorov aus Kasachstan. Es ist eine der größten Überraschungen der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina. Silber und Bronze geht nach Japan.

Riesenschock in der Kür! Superstar Malinin stürzt völlig ab

Quelle: Eurosport

Der als "Vierfach-Gott" gefeierte Malinin, der bei seiner Olympia-Premiere zuvor Gold im Teamwettbewerb gewonnen hatte, war als klar Führender in die Kür gegangen.
In seinem Programm stand sogar der Vierfach-Axel, den Malinin als bislang einziger Eiskunstläufer in einem Wettkampf gestanden hatte. Diesen verpatzte er allerdings, es war der Anfang eines komplett missratenen Auftritts. Am Ende stand Platz 15 in der Kür.
"Wenn er jetzt nicht aufpasst, gibt es eine Sensation", sagte Eurosport-Kommentator Siegfried Heinrich nach dem ersten Sturz des Superstars, der auch zuvor schon mehrfach Unsicherheiten zeigte.
"Es ist vorbei, es ist vorbei!", lautete das Fazit nach dem zweiten Sturz des US-Amerikaners: "Das ist die Sensation dieser Olympischen Spiele! Es war leider ein Desaster."

Vierfach-Gott "ist auch nur ein Mensch"

Malinin konnte nur wenige der Vierfach-Sprünge, die ihn im vergangenen Jahr auszeichneten, fehlerfrei abliefern. "Der Vierfach-Gott hat gezeigt, dass auch er nur ein Mensch ist. Das ist der mit Abstand bitterste Moment seiner Karriere", sagte Heinrich.
"Es ist eine Gratwanderung vom selbsternannten 'Gott der Vierfachsprünge', das ist keine Erfindung der Presse, das hat er selbst erfunden. Die Leistung ist kaum zu fassen. Jetzt ist er wieder ein Eiskunstläufer wie jeder andere", bilanzierte der Eurosport-Experte.
Malinin selber gab sich in einer ersten Reaktion am Eurosport-Mikrofon wortkarg und gestand, "total schockiert" zu sein.
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Malinin nach Kür-Desaster: "Ich bin sprachlos - bin so geschockt"

Quelle: Eurosport

Naumov gedenkt verstorbenen Eltern

Für emotionale Momente sorgte derweil auch Maxim Naumov. Der US-Amerikaner widmete den Auftritt wie schon nach dem Kurzprogramm seinen vor knapp einem Jahr verstorbenen Eltern. "Ich hoffe, ich habe alle stolz gemacht", sagte er. Yevgenia Shishkova und Vadim Naumov - Paarlauf-Weltmeister von 1994 - waren bei einem Flugzeugunglück nahe Washington D.C. ums Leben gekommen, der Vorfall mit insgesamt 67 Todesopfern sorgte weltweit für Schlagzeilen. Am Ende belegte er den 20. Platz (222,25).
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Der Feuervogel: Shun Sato nicht perfekt, aber mit Bronze

Quelle: Eurosport

Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) war bei den Männern nicht vertreten. Die Medaillenhoffnungen ruhen im Paarlauf auf den Vize-Weltmeistern Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin aus Berlin. 
Erster Wettbewerb für das DEU-Team war bereits am Montag der Rhythmustanz der Eistänzer, die Oberstdorfer Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan belegten dabei den letzten Platz und verpassten die Kür.
(SID)
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Highlights: Malinin schenkt Gold her - Sensation auf dem Eis

Quelle: Eurosport


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