Olympia 2022 - Eisschnellauf: Nana Takagi stürzt im Massenstart in Peking und verpasst damit nächste Medaillenchance

Die japanische Eisschnellläuferin Nana Takagi erlebt bei den Olympischen Spielen in Peking ein sportliches Drama. Die 29-Jährige - in Pyeongchang vor vier Jahren Olympiasiegerin im Massenstart und in der Teamverfolgung - stürzte im abschließenden Massenstart der Frauen in Peking im Halbfinale. Ihre Chance auf eine Titelverteidigung verpasste Takagi damit zum zweiten Mal innerhalb einer Woche.

Takagi stürzt in Führung liegend und scheidet aus: "Eine Katastrophe!"

Quelle: Eurosport

Denn auch in der Teamverfolgung hatte ein Sturz der Eisschnellläuferin ihrem Team eine Goldmedaille gekostet. Kanada fuhr daraufhin am Dienstag zum Olympiasieg, Japan blieb immerhin Silber.
Und auch am Samstag missglückte Takagi ihr Rennen. Mit der Startnummer 13, die ihr kein Glück bringen sollte, und in Führung liegend rutschte die 29-Jährige in der letzten Kurve vor dem Ziel aus.
Ohne Einwirkung einer Gegnerin kam Takagi zu Fall und krachte in die Bande. Damit verpasste sie den Einzug ins Finale und konnte ihren Titel nicht verteidigen.
Die Niederländerin Irene Schouten nutzte das Aus der Mitfavoritin und holte sich im Finale des Massenstarts ihr drittes Gold in Peking. Silber ging an Ivanie Blondin (Kanada) und Bronze an Francesca Lollobrigida aus Italien.

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Schouten sprintet zu Gold - Pechstein bei letztem Olympia-Auftritt in Top Ten

Quelle: Eurosport

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