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Olympia 2022: Olga Fatkulina bricht nach 1000-Meter-Rennen in Peking zusammen und hat Zweifel
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Publiziert 18/02/2022 um 16:12 GMT+1 Uhr
Die russische Eisschnellläuferin Olga Fatkulina erlebte bei den Olympischen Spielen in Peking einen gebrauchten Tag. Nach ihrem Rennen über 1000 Meter musste sich die 32-Jährige vor Erschöpfung im Innenbereich hinlegen. Im Interview mit dem russischen Online-Portal "Championat" meinte sie danach: "Ich kann mich an die letzten 300 Meter überhaupt nicht mehr erinnern. Es war die Hölle für mich."
Olga Fatkulina nach ihrem Rennen bei Olympia in Peking
Fotocredit: Imago
Sie habe sich nach den 1000 Metern im National Speed Skating Oval in Peking gefühlt, "als sei ich im Sommer 30 Minuten mit dem Fahrrad bergauf gefahren".
Das Ziel habe sie daher gerade so "in einem halb-bewusstlosen Zustand" erreichen können, erzählte Fatkulina.
Nach ihrem Rennen stellte sich die Russin daher auch fast schon eine existenzielle Frage: "Warum mache ich das, warum nicht einfach Curling?"
Fatkulina musste sich am Ende mit dem 13. Rang unter 30 Starterinnen zufrieden geben. Die russische Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier legte in ihrem Rennen einen tollen Start hin, auf der letzten Runde verlor sie aber immer mehr Zeit. Gold gewann die Japanerin Miho Takagi in olympischer Rekordzeit vor Jutta Leerdam (Niederlande) und Brittany Bowe (USA).
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"Sie frisst die Russin richtig auf": Takagi mit olympischem Rekord zu Gold
Quelle: Eurosport
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