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Olympia - Eisschnelllauf: Finn Sonnekalb verpasst Medaille über 1500 m klar - Jordan Stolz im Kampf um Gold geschlagen
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Update 19/02/2026 um 19:55 GMT+1 Uhr
Der Medaillentraum von Finn Sonnekalb hat sich bei Olympia 2026 in Mailand nicht erfüllt. Im Eisschnelllauf-Oval verpasste der deutsche Hoffnungsträger die Podestplätze klar - aber auch Superstar und Topfavorit Jordan Stolz erlebte eine Enttäuschung: Der US-Amerikaner, bei diesen Winterspielen schon zweimal mit Gold gekrönt, musste sich über die 1500 Meter geschlagen geben und mit Silber begnügen.
Sonnekalb muss über 1500 m kämpfen - und verpasst Top Ten
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Sonnekalb blieb mit 1:45,64 Minuten der 13. Rang im Feld der 30 Starter. Stolz konnte im letzten Paar auf dem Eis in 1:42,75 den Olympischen Rekord des Chinesen Ning Zhongyan von 1:41,98 nicht kontern.
"Es ist frustrierend, dass man jetzt noch vier Jahre warten muss, um Olympiasieger zu werden", sagte er bei Eurosport in seiner forschen Art. Der 19. Februar 2026 war jedenfalls noch nicht sein großer Tag. "Das war nicht, was ich mir erhofft habe, aber es war nicht mehr drin", erklärte Sonnekalb: "Es war einfach keine Kraft da. Ich war einfach blau von Anfang bis Ende."
Er sei nach seinem Infekt aus der ersten Olympiawoche jedenfalls "definitiv" noch nicht wieder bei 100 Prozent gewesen, ergänzte Sonnekalb, dessen Eltern Madlen und Gerrit sich in gelber Team-D-Kleidung in den großen niederländischen Zuschauerblock gewagt hatten.
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Sonnekalb: "Enttäuschend. Besser kann man es nicht sagen"
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Das Podest komplettierte der Niederländer Kjeld Nuis (1:42,82), 2018 und 2022 Olympiasieger über 1500 m.
Die weiteren deutschen Starter Hendrik Dombek (München/1:46,52) und Moritz Klein (Erfurt/1:46,54) belegten die Plätze 19 und 20.
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Sensation: Topfavorit Stolz verpasst den dritten Olympiasieg
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Sonnekalb kann Podest nicht wiederholen
Sonnekalbs Vater war nach einer verlorenen Wette mit dem Sohn gar mit dem Fahrrad aus Thüringen nach Norditalien gereist und hoffte auf einen Coup. Finn Sonnekalb trug beim Aufwärmen seine grüne Glücksmütze - es half nichts. Zumindest nicht bei der Olympia-Premiere.
Sonnekalb ging im 14. von 15 Paaren aufs Eis - ein Startplatz, der seine guten Vorleistungen im olympischen Winter widerspiegelte. Zweimal hatte er im Weltcup 2025/26 über 1500 m auf dem Podest gestanden. In Mailand traf Sonnekalb nun im direkten Duell auf 5000-m-Olympiasieger Sander Eitrem.
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Das Rennen seines Lebens: Zhongyan läuft zum Olympiasieg
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Erst Fehlstart, dann Alleingang
Nach einem Fehlstart des Norwegers begann Sonnekalb gut, schnell wurde aber klar, dass eine Top-Platzierung außer Reichweite sein würde. "Er hatte keinen gleichwertigen Partner, musste praktisch alleine laufen", sagte die dreimalige Olympiasiegerin Anni Friesinger-Postma bei Eurosport: "Aber seine Zeit wird noch kommen."
Für Sonnekalb war es der zweite Einsatz nach seinem Start vor einer Woche über die Nebenstrecke 1000 m. Damals hatte er, geschwächt von einem viralen Infekt, den zwölften Platz belegt. Die wettkampffreie Zeit nutzte der Erfurter zur Erholung und zu einer gezielten Vorbereitung.
Auf eine Top-3-Platzierung Sonnekalbs, der bei den Olympischen Jugendspielen in Gangwon 2024 sowie der Junioren-WM im Februar 2025 drei Titel gewonnen hatte, hatte auch der deutsche Verband gehofft. Die arg gebeutelte Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) war bei den Winterspielen 2014, 2018 und 2022 ohne Podestplatzierung geblieben. In Mailand droht nun die nächste Nullrunde.
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(SID)
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"Wunderkind" Sonnekalb im Porträt: Erobert er das Eis von Mailand?
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