Nachdem Jutta Kleinschmidt vor wenigen Wochen beim Extreme-E-Event im Senegal für die erkrankte Claudia Hürtgen eingesprungen war, hat sich das Team Abt Cupra XE nun entschieden, die ehemalige Dakar-Siegerin für den gesamten Rest der Saison an der Seite von Mattias Ekström fahren zu lassen.
"Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung, auf die Vorbereitung mit dem Abt-Team und natürlich auf die Arbeit mit Mattias", sagte Kleinschmidt und schilderte ihren bisherigen Werdegang in der von Alejandro Agag gegründeten Elektro-SUV-Rennserie.
"Anfangs habe ich die Rennserie aus dem organisatorischen Blickwinkel verfolgt. Dann bekam ich spontan die Chance zum Fahren und jetzt bin ich zusammen mit Mattias ein permanentes Mitglied in der Fahrerfamilie. Ich freue mich über die Chance, wieder Wettbewerb auf höchsten Level zu betreiben", so die Siegerin der Rallye Dakar 2001.
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Am Senegal-Wochenende der Extreme E Ende Mai am Lac Rose in Dakar war Kleinschmidt kurzfristig zum Einsatz gekommen, weil sich die von Abt Cupra XE eigentlich als Ekströms Teamkollegin nominierte Claudia Hürtgen eine Lebensmittelvergiftung eingefangen hatte.

Extreme E: Kleinschmidts nächster Einsatz in Grönland

In den Qualifying-Durchgängen fuhr das Duo Ekström/Kleinschmidt dann auf Anhieb die zweit- und drittschnellste Zeit und erreichte das Halbfinale. Den Einzug ins Finale verpasste man nicht zuletzt aufgrund eines Missverständnisses bei der Kommunikation.
Jetzt steht fest, dass Kleinschmidt, die ursprünglich als Reservefahrerin nominiert war, die Saison zu Ende fahren wird. Welche Events ihr dabei konkret bevorstehen, ist aber großteils noch offen.
Im Oktober hätte es nach Brasilien gehen sollen und im Dezember nach Argentinien. Die beiden Südamerika-Events aber hat man inzwischen aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt. Wo stattdessen gefahren wird, ist noch offen.
Das erste Rennen für Kleinschmidt findet am 28./29. August in Grönland statt. Gefahren wird rund um Kangerlussuaq. In der Extreme E, die insbesondere auf die Vergänglichkeit der Natur und die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen will, sind unter anderem die Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg und Lewis Hamilton als Teamchefs aktiv.
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