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Mick Schumacher in der Formel 2: Baku-Wochenende als nächste Reifeprüfung
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Publiziert 25/04/2019 um 18:35 GMT+2 Uhr
Wenn der Formel-1-Zirkus in Baku Station macht, schaut die Motorsportwelt wieder auf Mick Schumacher. Auch die Formel 2 ist zu Gast am Kaspischen Meer. Für den 20-Jährigen keine leichte Aufgabe: Nach den glanzvollen Testfahrten für Ferrari wartet eine schwierige Strecke, auf der er sich beweisen muss. Der Druck ist hoch - wurde er doch in Italien schon als Nachfolger von Sebastian Vettel genannt.
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"Alles bereit", meldete Mick Schumacher auf Instagram nach der Streckenbegehung am Mittwochabend durch die engen Gassen Bakus. Der Kurs in Aserbaidschan ist besonders anspruchsvoll und für den Formel-2-Rookie eine Premiere.
In großen Teilen zeigt die Strecke die typischen Merkmale eines Stadtkurses, auf der langen Gerade mit Start/Ziel gibt es aber auch einen Vollgas-Anteil von über 20 Sekunden. Keine leichte Aufgabe für den 20-Jährigen.
Dennoch hat Schumi jr. am Kaspischen Meer sein erstes F2-Podium im Blick. Nach den Plätzen acht und sechs am ersten Rennwochenende will der Deutsche den nächsten Schritt machen. Allerdings hat er als Rookie besonders mit den Reifen zu kämpfen.
Mick Schumacher: "Symbol und Hoffnungsträger"
Das ideale Temperaturfenster finden, die Pneus dabei aber nicht zu hart belasten - eine Herausforderung, die Schumacher in Baku besser meistern will als noch in Bahrain.
Es ist gleichzeitig sein erstes Rennwochenende nach seiner glanzvollen Formel-1-Premiere bei den Testfahrten in der Wüste. Ein Tag im Ferrari, ein Tag im Alfa Romeo - und die Motorsportwelt stand Kopf. Vor allem Micks Debüt für die Scuderia, dem langjährigen Team seines Vaters Michael Schumacher, war mit vielen Emotionen verbunden.
In Italien feierte ihn die Presse prompt als Nachfolger vom aktuell in der Kritik stehenden Sebastian Vettel. Schumacher sei "Symbol und Hoffnungsträger" für Ferrari, seine Fahrt im roten Auto laut "Gazzetta dello Sport" ein "Werbespot für die Zukunft".
Doch es gab auch kritische Stimmen. Ex-Ferrari-Rennleiter Cesare Fiorio konnte dem ganzen Wirbel nichts abgewinnen. "Ich denke, dass mit ihm eine unglaubliche Inszenierung veranstaltet wurde", so der Italiener gegenüber "TuttoMotoriWeb". Und weiter: "Bis jetzt sieht Mick Schumacher für mich nicht konkurrenzfähig aus, aber trotzdem machen sie ein großes Aufsehen um ihn."
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto sah das anders und adelte den 20-Jährigen:
Aussagen, die den Druck auf Schumi jr. nicht verringern.
Mick Schumacher dämpft Erwartungen
Schon in Baku liegt der Fokus wieder auf ihm. Dass Schumacher. direkt um den Sieg mitfahren kann, davon sollten seine Fans aber noch nicht ausgehen. Stattdessen dämpft der Formel-2-Star die Erwartungen: "Ich habe mein erstes Wochenende in der Formel 2 hinter mir, jetzt will ich schauen, wie es sich entwickelt."
Sich als kompletter Rennfahrer weiterzuentwickeln, darauf kommt es für den Youngster an. Gleichzeitig muss er dem Druck standhalten. Eine Top-Platzierung in Aserbaidschan wäre die beste Antwort darauf.
Auf einer Strecke, auf der sein Vater nie gefahren ist, könnte nun Mick für den Schumacher-Glanz sorgen.
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