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Adrian Newey wechselt wohl nicht zu Ferrari sondern zu Aston Martin: Das sind die Gründe für die Entscheidung
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Publiziert 04/09/2024 um 19:13 GMT+2 Uhr
Lewis Hamilton als der erfolgreichste Formel-1-Fahrer überhaupt und Ferrari als das Traditionsteam schlechthin arbeiten ab 2025 zusammen. Der erfolgreichste Formel-1-Designer aber stößt nicht dazu: Nach Informationen von "Motorsport-Total.com" wird Adrian Newey zu Aston Martin wechseln, was wohl noch vor dem Aserbaidschan-Grand-Prix in Baku offiziell bekanntgegeben wird.
Adrian Newey wird offenbar nicht zu Ferrari wechseln
Fotocredit: Getty Images
Dass Newey zuvor auch mit Ferrari verhandelte, ist kein Geheimnis. Was aber hat dazu geführt, dass der Sensationstransfer nicht zustande kommt?
Wie die italienische Ausgabe von "motorsport.com" als Schwesterplattform von "Motorsport-Total.com", "Formel1.de" und "de.motorsport.com" bei Motorsport Network berichten, sei das Interesse von Ferrari an Newey abgekühlt, weil Ferrari sich nicht auf ein Wettbieten mit Aston Martin habe einlassen wollen.
Denn Spekulationen zufolge lasse sich Aston Martin die Newey-Verpflichtung einiges kosten: Der Weltmeister-Macher solle über drei Jahre hinweg ein Basisgehalt von insgesamt rund 90 Millionen Euro erhalten. Etwaige Bonuszahlungen für Erfolge auf der Rennstrecke kämen noch obendrauf.
Insidern zufolge habe Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur zwar die Freigabe für den Newey-Transfer erhalten und dem Formel-1-Designer vermutlich auch eingeräumt, ähnlich wie einst John Barnard von England aus tätig zu sein. Letztlich seien die im Raum stehenden Summen aber zu hoch für die Scuderia.
Serra wohl zu Ferrari
Stattdessen werde Ferrari vermutlich seine bereits vorhandenen Strukturen in Maranello ausbauen und nach dem Abgang von Chassis-Chef Enrico Cardile (zu Aston Martin) neue Verantwortlichkeiten festlegen.
Verstärkt werde das Team durch Loic Serra, der von Mercedes zu Ferrari wechselt - als möglicher Nachfolger für Cardile.
Was Aston Martin über Adrian Newey sagt
Aston Martin wiederum wirbt weiter öffentlich um Newey und dessen Dienste. Im Gespräch mit Bloomberg etwa sagte Markenchef Lawrence Stroll: "Adrian und ich sprechen schon seit Jahren miteinander. Er ist hat klarerweise das meiste Talent in der Formel 1. Seine Erfolge sprechen für sich. Und er ist außerdem ein feiner Gentleman."
Und weiter: "Ich wäre außerordentlich erfreut darüber, würde sich Adrian unserem Team anschließen. Und ich könnte mir denken: Jedem anderen Formel-1-Team in der Startaufstellung ginge es genauso."
Newey hat in der Vergangenheit Siegerautos und WM-Fahrzeuge für Williams, McLaren und Red Bull entwickelt. Kein anderer Designer hat die Formel 1 über Jahrzehnte hinweg so geprägt wie er.
Aston Martin stärkt Team
Bei Aston Martin würde Newey auf eine Vielzahl ebenfalls neuer Kollegen treffen: Das Team um Lawrence Stroll wirbt praktisch überall in der Formel 1 leitende Personen ab, um seine eigene Mannschaft zu stärken.
Noch im Herbst etwa nimmt der frühere Mercedes-Motorenchef Andy Cowell seine Arbeit als Team-Geschäftsführer auf. Der frühere Newey-Vertraute Dan Fallows arbeitet indes schon seit geraumer Zeit im Rennstall aus Silverstone - als ein leitender Aerodynamiker.
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Quelle: Perform
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