Domenicali: Unter mir wäre Fernando Alonso nicht Le Mans gefahren

Es ist Jahrzehnte her, als zuletzt ein werkseingesetzter Ferrari aus Maranello am berühmtesten Langstreckenrennen der Welt teilnahm. 2018 steht zumindest ein ehemaliger Ferrari-Formel-1-Fahrer in der Startaufstellung, denn Fernando Alonso hat die Freigabe von McLaren für einen Einsatz bei Toyota bekommen. Ein Schritt, den Domenicali zu Zeiten als Ferrari-Teamchef niemals zugelassen hätte.

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"Als Teamverantwortlicher musste ich ein bisschen egoistisch sein", sagt er.
Der Italiener weiter:
Domenicali war von 2007 bis 2014 Teamchef der Scuderia Ferrari; er verpasste dreimal in diesem Zeitrahmen denkbar knapp den WM-Titel (2008 mit Felipe Massa, 2010 und 2012 mit Fernando Alonso), feierte aber schon in seinem ersten Jahr die Weltmeisterschaft mit Kimi Räikkönen.

Druck gegen Ecclestone

Gemeinsam mit Luca di Montezemolo kokettierte er auch mehrfach mit einem Le-Mans-Projekt, um Druck auf Bernie Ecclestone zu machen. Doch bevor sich das materialisieren konnte, wurden beide bei Ferrari im Jahre 2014 gestürzt.
Weit fortgeschritten waren diese Gespräche ohnehin nie:
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