Formel 1: Fernando Alonso und George Russell beklagen verkürzte Testzeit in Bahrain vor Start in die neue Saison

Einige Formel-1-Piloten haben sich am Rande der Testfahrten in Bahrain verärgert über die verkürzte Testzeit gezeigt. "Ich habe es schon bei der Präsentation des Autos gesagt, dass ich es schwer nachvollziehbar finde, wie es sein kann, dass wir pro Fahrer nur eineinhalb Tage Vorbereitung auf eine WM-Saison haben", sagte Fernando Alonso. Auch George Russell und Alexander Albon reagierten.

Fernando Alonso (l.), George Russell (mitte) und Alexander Albon

Fotocredit: Getty Images

Verstärkt werde das Problem dadurch, dass pro Session lediglich ein Fahrer pro Rennstall auf die Strecke darf. So blieben lediglich 1,5 Trainingstage pro Fahrer, falls der Test reibungslos verliefe, so Mercedes-Pilot Russell.
Reibungslos verliefen die Tests in Bahrain allerdings nicht. Aufgrund von Arbeiten an der Strecke wurde eine Session in Bahrain unterbrochen und schließlich auch nicht mehr neu gestartet.
Williams-Pilot Alexander Albon beklagte zudem eine Ungleichheit, da sein Rennstall über kein Testauto verfüge. "Während andere Teams schon in den Wintermonaten ein bisschen fahren, so war der gestrige Tag für mich der erste Tag im Formel-1-Auto seit Abu Dhabi. Und das ist dann auch wieder nicht fair. Ich finde, drei weitere Tage wären gut", sagte Albon.
"Das ist so, als würde man beim Tennis die Schläger, die Bälle und überhaupt alles austauschen und die Spieler vor einem Grand-Slam-Turnier nur einen Tag damit trainieren lassen. Und bei uns reden wir hier von der anspruchsvollsten Sportart überhaupt, mit einem 200-Millionen-Budget pro Team und Jahr, und so weiter. Daher wirkt das schon lächerlich", so Alonso.
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Quelle: Perform

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