Leclerc (23) und Sainz (26) sind die jüngste Fahrerpaarung bei Ferrari seit Chris Amon (Neuseeland/25) und Jacky Ickx (Belgien/23) im Jahr 1968.
Für Leclerc, der in seine dritte Saison bei Ferrari geht, und Sainz, der den zu Aston Martin abgewanderten Sebastian Vettel ersetzt, gelte auf der Strecke unbedingte Disziplin, stellte Binotto klar.
"Sie sollen für das Team fahren. Wenn wir die Konstrukteurs-WM gewinnen wollen, brauchen wir Punkte von beiden", so der Teamchef. Leclerc und Sainz beteuerten, diese Ansage verstanden zu haben. "Carlos will mich schlagen, ich will ihn schlagen, aber wir müssen in jeder Situation im Auge behalten, was das Beste für Ferrari ist", sagte Leclerc.
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Dass Ferrari schon in diesem Jahr Serien-Weltmeister Mercedes im Kampf um den Konstrukteurs-Titel Paroli bieten kann, ist eher unwahrscheinlich, das weiß auch Binotto. "Die Lücke im letzten Jahr war schon ziemlich groß", sagte der 51-Jährige: "Es ist sehr schwer, die in nur einem Winter zu schließen."
Er sei sicher, ein besseres Auto als 2020 zu haben, aber: "Wie gut es wirklich ist, wissen wir erst, wenn wir den Vergleich mit den anderen Teams haben." Das wird erstmals bei den Testfahrten vom 12. bis 14. März in Bahrain der Fall sein, dort findet am 28. März auch das erste Saisonrennen statt.
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(SID)

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