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Ferrari verpflichtet 16 Jahre alte Dänin Alba Larsen - in F1 Academy überzeugt
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Update 05/08/2025 um 15:35 GMT+2 Uhr
Ferrari hat die erst 16-jährige Dänin Alba Larsen in sein Nachwuchsprogramm aufgenommen und damit seine Fahrerakademie weiter aufgestockt. Larsen absolviert derzeit ihre erste Saison in der Frauenrennserie F1 Academy, wo sie derzeit ohne Unterstützung eines Formel-1-Teams in den Farben von Sponsor Tommy Hilfiger fährt. Nach vier von sieben Rennwochenenden liegt Larsen aktuell auf Rang sechs.
Die Dänin Alba Larsen fährt in der Frauenrennserie F1 Academy
Fotocredit: Getty Images
Sie kam nur in einem der acht Rennen nicht in den Top 8 ins Ziel. Dieser starke Saisonstart hat die Academy-Ingenieure überzeugt, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um eine Zusammenarbeit zu beginnen.
Denn neu ist Larsen für Ferrari nicht: 2023 gewann die junge Roskilderin die vierte Ausgabe des Programms "Girls on Track - Rising Star", das gemeinsam mit der FIA Women in Motorsport Commission durchgeführt wird.
Damals war sie gerade einmal 14 Jahre alt - und die Experten der Nachwuchsakademie von Ferrari entschieden sich, ihre Entwicklung 2024 weiter zu beobachten und sie regelmäßig nach Maranello einzuladen.
Jetzt hat Ferrari entschieden, die Dänin zu verpflichten und ab dem 1. Januar 2026 in das Programm aufzunehmen.
Larsen bleibt wahrscheinlich in der F1 Academy
Wie ihr Rennprogramm im kommenden Jahr aussehen wird, wird die Scuderia zu einem späteren Zeitpunkt verkünden.
Wahrscheinlich wird sie ein zweites Jahr in der F1 Academy absolvieren und dann die Niederländerin Maya Weug ersetzen, die derzeit in den Ferrari-Farben in der Serie unterwegs ist, aber 2026 nicht weiter in der Meisterschaft fahren kann, da diese auf zwei Saisons pro Fahrerin beschränkt ist.
Da jedes Formel-1-Team eine Fahrerin in der Serie unterstützen muss, wäre es aus Sicht von Ferrari ohnehin sinnvoll, Larsen dafür zu nutzen.
Weiteres Formel-4-Talent im Roster
Zudem wird man ab 2026 auch den Italiener Niccolo Maccagnani aufnehmen. Der 2010 geborene Italiener hat Ferrari sowohl im Kartsport als auch bei privaten Formel-Testfahrten mit seinem Talent überzeugt.
Im vergangenen November nahm er am 21. ACI Sport Supercorso teil, wo er laut der Scuderia "durch seine Geschwindigkeit auf der Strecke auffiel und als der engagierteste Nachwuchsfahrer mit dem größten Entwicklungspotenzial hervorstach". Kürzlich war der junge Römer Schnellster bei einem Formel-4-Gruppentest in Vallelunga - und ließ dabei 36 andere Talente hinter sich.
Als aussichtsreichstes Talent in der Ferrari-Akademie gilt derzeit der Brasilianer Rafael Camara, der am Wochenende in Ungarn den Titel in der Formel 3 vorzeitig unter Dach und Fach bringen konnte und 2026 vermutlich in die Formel 2 aufsteigen wird.
Dort fährt derzeit schon der Schwede Dino Beganovic, der in Bahrain und Österreich bereits das erste Training im Formel-1-Auto von Charles Leclerc bestreiten durfte. Allerdings liegt er derzeit nur auf Rang elf der Gesamtwertung.
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