Formel 1 - Daniel Ricciardo bei McLaren vor dem Aus? Teamchef Zak Brown macht Andeutung

Nach einem weiteren enttäuschenden Wochenende gerät McLaren-Pilot Daniel Ricciardo beim britischen Traditionsrennstall zunehmend in die Kritik. Erneut war der 32 Jahre alte Australier deutlich schwächer als Teamkollege Lando Norris. Nun zählte ihn der US-Amerikanische Teamchef Zak Brown erstmals öffentlich an - und deutete an, dass es in dem Vertrag durchaus Ausstiegsklauseln geben könnte.

Daniel Ricciardo steht bei McLaren nach schwachen Leistungen in der Kritik

Fotocredit: Getty Images

Weil Sergio Pérez seinen Vertrag mit Red Bull gestern bis 2024 verlängert hat, sind die vier Topteams Ferrari, Red Bull, Mercedes und McLaren für die nächsten zwei Jahre komplett zu - zumindest auf dem Papier.
Denn Daniel Ricciardo besitzt zwar einen Vertrag bis 2023, bringt aber aktuell nicht die passenden Leistungen. McLaren-Geschäftsführer Zak Brown bestätigt, dass sein Vertrag nicht in Stein gemeißelt ist: "Es gibt Mechanismen, die uns aneinander binden, und es gibt Mechanismen, in denen wir nicht aneinander gebunden sind", sagte er.
Wie genau die aussehen, wissen natürlich nur die beiden Parteien, aber fast überall gibt es eine Performance-Klausel. Liefert Ricciardo nicht ab, kann McLaren ihm kündigen. Nach dem Rennen in Monaco zählte der 50 Jahre alte US-Amerikaner den Australier öffentlich an. "Ich habe mit Daniel darüber gesprochen. Wir bekommen nicht die Ergebnisse, die wir beide uns erhofft haben", so Brown.
Auch Ricciardo war nach dem Rennen im Fürstentum ernüchtert. "Ich werde weiter lachen oder es zumindest versuchen. Aber tief in mir bin ich natürlich sehr enttäuscht", gab der achtmalige Rennsieger in der Formel 1 zu.
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