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Formel 1 - Max Verstappen: McLaren-Boss Zak Brown fürchtet Wechsel von Red-Bull-Star zu Mercedes - "Beängstigend"
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Update 03/07/2025 um 20:23 GMT+2 Uhr
McLaren-Boss Zak Brown genießt den Vorsprung seiner Fahrer, für die Zukunft fürchtet er aber einen neuen Gegner. Sollte Weltmeister Max Verstappen zu Mercedes wechseln, wäre das sicher "ein bisschen beängstigend", sagte Brown bei "ESPN" vor dem Formel-1-Wochenende in Silverstone: "Ich denke, Mercedes ist eindeutig auf dem Vormarsch, Red Bull ist derzeit eindeutig nicht auf dem richtigen Weg."
Max Verstappen könnte nächste Saison für Mercedes fahren
Fotocredit: Getty Images
Eigentlich kann sich Zak Brown dieser Tage ja entspannt zurücklehnen. Mit dem stärksten Auto der Formel 1 steuert der McLaren-Teamchef komfortabel auf beide WM-Titel zu, auch beim Heimspiel in Silverstone sind die Papaya-Piloten Oscar Piastri und Lando Norris die großen Favoriten. Das heißeste Sommergerücht der Königsklasse aber ist längst auch zu Brown durchgedrungen - und bringt den sonst so coolen Manager gehörig ins Schwitzen.
"Max Verstappen in einem Mercedes - das ist eine ziemlich ernstzunehmende Konkurrenz", sagte Brown vor dem Großen Preis von Großbritannien bei ESPN. Mehr noch: Sollte der Weltmeister tatsächlich zu Mercedes wechseln, wäre das "ein bisschen beängstigend."
Noch ist längst nichts spruchreif, doch die Spekulationen, die sich schon länger hartnäckig halten, haben Fahrt aufgenommen. Vor dem zwölften Saisonrennen berichtete "Sky Sport Italia" von "intensivierten" Gesprächen zwischen Verstappen und Toto Wolff. Der Mercedes-Motorsportchef gilt seit jeher als Fan des viermaligen Weltmeisters, wollte diesen schon vor über zehn Jahren als Junior für die Mercedes-Academy gewinnen. Nun bietet sich offenbar eine neue Chance für eine Zusammenarbeit.
Denn Verstappen ist unzufrieden bei Red Bull - trotz des Vertrags bis 2028. Die einstige Dominanz ist dahin, Stardesigner Adrian Newey hat das Team verlassen, das Verhältnis zu Teamchef Christian Horner gilt als angekratzt. Zudem bestehen Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit ab 2026, wenn in der Formel 1 ein neues Reglement greift. Mercedes dagegen, das wird im Fahrerlager erzählt, soll dann den stärksten Motor haben.
Wolff leugnete Verstappen-Gerüchte nicht
Verstappen vermied es am Donnerstag, das Feuer weiter anzufachen. "Ich bin glücklich, wo ich bin", sagte der Niederländer. Es gebe "immer Gerüchte, aber nur einer entscheidet. Ich bestimme mein Schicksal selbst." Man sehe im Leben "immer andere Dinge und denkt - wie man so schön sagt: Das Gras ist auf der anderen Seite grüner. Es ist am besten, ruhig zu bleiben." Er wolle "nicht noch mehr Schlagzeilen. Es wäre ideal, meine Karriere bei Red Bull zu beenden."
Allerdings soll das Team in Zusammenarbeit mit Ford bei der Antriebseinheit im Hintertreffen sein. "Ich denke, Mercedes ist eindeutig auf dem Vormarsch, Red Bull ist derzeit eindeutig nicht auf dem richtigen Weg, und Max ist ein unglaubliches Talent", meinte auch McLaren-Boss Brown.
Wolff schob den Verstappen-Gerüchten am vergangenen Wochenende in Spielberg ausdrücklich keinen Riegel vor. Man müsse einen viermaligen Champion immer auf dem Zettel haben, sagte er.
Der Österreicher, der für 2026 bislang noch keinen Fahrer bestätigt hat, steht so vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Die Möglichkeit, den besten Fahrer seiner Generation zu verpflichten, ist wohl einmalig. Doch sie ist auch mit Risiken verbunden - nicht nur wegen der kolportierten Ablöse von mehr als 100 Millionen Pfund.
Russell müsste wohl weichen
In George Russell müsste ein etablierter und lange von Mercedes aufgebauter Top-Fahrer weichen. Der Brite reagierte am Donnerstag aber betont gelassen auf die Spekulationen. "Jedes Team hat zwei Cockpits zu vergeben. Es ist normal, dass jedes Team die Optionen für die Zukunft prüft. Ich nehme das nicht persönlich", sagte Russell: "Ich möchte bei Mercedes bleiben. Ich glaube nicht, dass ich woanders hingehen werde."
Sollte es doch zum Wechsel kommen, würde sich auch die Lage für Top-Talent Kimi Antonelli (18) verkomplizieren. Der Italiener soll nachhaltig zum Spitzenfahrer aufgebaut werden. Verstappen aber hat bisher jeden Teamkollegen erdrückend dominiert - wie auch über Jahre die gesamte Konkurrenz in der Formel 1.
Auch Zak Brown hat diese Zeiten nicht vergessen.
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(SID)
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Bewegender Gruß an Michael Schumacher von Mick, Vettel & Co.
Quelle: Eurosport
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