Der 68-jährige Österreicher sieht es als erwiesen an, dass Ferrari-Pilot Vettel am vergangenen Sonntag beim Großen Preis von Aserbaidschan einen schweren Fehler begangen hat, als er Hamilton im Mercedes absichtlich ins Auto fuhr. "Die Situation ist für mich eindeutig und überhaupt sonnenklar und nicht diskutabel", sagte Lauda.
Hamilton habe Vettel nicht, wie vom Heppenheimer dargestellt, zunächst absichtlich ausgebremst. Die Daten, die vom Automobil-Weltverbandes FIA ausgewertet wurden, belegten das eindeutig, meinte Lauda. Vettel hatte für die Aktion noch während des Rennens eine Zehn-Sekunden-Strafe bekommen. Für Lauda zu wenig:
Die Strafe stand in keinem Verhältnis zu seiner unfairen, überzogenen emotionalen Reaktion.
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Am Montag, Vettels 30. Geburtstag, will die FIA prüfen, ob in der Folge der Attacke weitere Schritte nötig sind. Das Ergebnis dieser Beratungen wird noch vor dem nächsten Grand Prix am kommenden Sonntag in Österreich verkündet.
Der 45-malige Grand-Prix-Sieger Vettel (153 Punkte) führt in der Formel-1-Gesamtwertung nach dem achten Saisonlauf mit 14 Zählern vor dem Engländer Hamilton (139) im Mercedes. Der Hesse äußerte sich bislang nicht zu den anstehenden FIA-Beratungen und zeigte sich zumindest öffentlich nicht einsichtig.
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