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Erstes Formel-1-Rennen in Afrika? Gespräche mit Verantwortlichen in Ruanda noch diesen Sommer geplant
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Publiziert 08/08/2024 um 16:09 GMT+2 Uhr
Die Formel 1 will noch in diesem Sommer Gespräche mit Verantwortlichen in Ruanda führen, deren Ziel es ist, die Rennserie in das ostafrikanische Land zu bringen. Über eine erneute Ausweitung des Rennkalenders wird diskutiert. Bewerber gibt es offenbar einige, doch die Formel 1 hat sich wohl zum Ziel gesetzt, die Rennklasse wieder nach Afrika zu bringen.
Der Grand Prix in Las Vegas war im vergangenen Jahr sehr wichtig für die Formel 1
Fotocredit: Getty Images
Ruanda scheint mit den Planungen so weit zu sein, dass sich ernsthafte Gespräche über einen möglichen Grand Prix lohnen.
Im Interview mit Motorsport.com hat Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali gesagt, dass es Gespräche mit den Verantwortlichen in Ruanda über das mögliche Projekt geben wird.
"Sie meinen es ernst", sagte der Formel-1-Chef. "Sie haben einen guten Plan vorgelegt und wir werden uns Ende September mit ihnen treffen. Es wäre ein Rennen auf einer permanenten Rennstrecke."
Ruanda will den Motorsport im Land fördern: Entwicklungsbeauftragte waren nach Monaco gereist, um sich mit der Führung des Automobil-Weltverbandes FIA zu treffen.
Formel 1 will weite Teile der Welt erobern
Im Dezember wird in Kigali, der Hauptstadt Ruandas, eine FIA-Preisverleihung stattfinden. Nach der erfolgreichen Expansion in die USA mit drei Rennen will die Formel 1 nun weitere Teile der Welt erobern.
Zuletzt wurde 1993 in Südafrika ein Formel-1-Rennen auf dem Kontinent ausgetragen, weshalb die Königsklasse dorthin zurückkehren will.
"Aber es braucht die richtigen Investitionen und die richtige Strategie", sagt Domenicali.
"Es muss der richtige Zeitpunkt sein und wir müssen sicherstellen, dass wir in diesem afrikanischen Land gut aufgenommen werden, vor allem, wenn sie andere Prioritäten haben. Wir müssen vorsichtig sein und die richtigen Entscheidungen treffen."
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Stefano Domenicali
Fotocredit: Getty Images
Formel 1 in Thailand und Ruanda?
"Bis 2020 gab es nicht so viele Orte, die die Formel 1 haben wollten", fuhr Domenicali fort.
"Deshalb gab es keine Möglichkeit, konstruktiven Druck auszuüben, um das zu entwickeln, was wir unseren Fans und Kunden bieten können. Jetzt sind wir auf der anderen Seite. Viele Länder auf der Welt wollen die Formel 1, und das gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam mit allen ein Event zu entwickeln."
In der nächsten Zeit soll es weiter 24 Rennen im Jahr geben. In den kommenden Monaten will Domenicali aber über die Jahre 2026 bis 2028 nachdenken - dabei könnte es auch um eine Erweiterung des Rennkalenders gehen.
Auch in Thailand könnte es zukünftig Formel-1-Rennen geben. Nach dem Rennen in Singapur werde man das Land besuchen und das Projekt ansehen.
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Quelle: Perform
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