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Ex-Schumi-Rivale stänkert: Zu schlecht für Red Bull!

Ex-Schumi-Rivale stänkert: Zu schlecht für Red Bull!

11/08/2019 um 22:38Aktualisiert 11/08/2019 um 22:52

Max Verstappen - und danach? Der ehemalige Formel-1-Pilot Jacques Villeneuve glaubt, dass Red Bull neben dem Niederländer keinen weiteren Piloten in seinem Fahrerkader hat, der den Ansprüchen von Red Bull genügt, wie er im Gespräch mit "motorsport-total.com" sagt. Pierre Gasly hätte man unter anderen Umständen bereits rausgeworfen, so die Meinung des Kanadiers.

"Er ist wirklich, wirklich weit weg [von Verstappen]. Er ist nicht auf dem Level, auf dem er sein sollte. Das ist hart", sagt Jacques Villeneuve und ergänzt: "Er hat Glück, dass er noch da ist. Red Bull und Helmut Marko waren schon viel aggressiver zu anderen Fahrern."

Pierre Gaslys einziger Pluspunkt sei es, dass Red Bull momentan keinen geeigneten Ersatz in der Hinterhand habe. "Sie wissen nicht, mit wem sie ihn ersetzen sollen", erklärt Villeneuve, der auch nicht glaubt, dass Gasly noch einmal die Kurve bekommen wird. "Nein", stellt er unmissverständlich klar.

Gaslys Leistung reicht nicht: Doch wer kommt 2020?

Doch was heißt das für die Saison 2020? Red Bull betonte bereits, dass man das Jahr 2019 mit dem Franzosen beenden werde. Unklar ist allerdings aktuell, wie es danach weitergeht.

Ein möglicher Ersatz wäre Daniil Kwjat. Doch auch den hält Villeneuve nicht für geeignet. "Nein. Den hatten sie schon", winkt er ab. Kwjat fuhr bereits 2015 für Red Bull, wurde allerdings nach den ersten drei Rennen der Saison 2016 zurück zu Toro Rosso versetzt und durch Verstappen ersetzt. In der Saison 2019 überzeugte Kwjat zuletzt wieder mit besseren Leistungen.

Höhepunkt war sein dritter Platz beim Chaosrennen in Hockenheim. Doch auch der hat Villeneuve nur bedingt beeindruckt. "Sie konnten das Risiko bei den Reifen eingehen, und es hat sich ausgezahlt", zuckt er die Schultern und erklärt: "Es hätte aber jeder im Feld sein können. Es hätten auch die Haas-Piloten oder die Alfa Romeos sein können - jeder."

Weder Gasly noch Kwiat gut genug für Red Bull

Anschließend habe Kwjat aber zumindest keine Fehler gemacht, was "gut" gewesen sei. Trotzdem glaubt er nicht, dass der Russe noch eine Chance bei Red Bull bekommen sollte. Er erinnert daran, dass es "ganz anders" sei, für ein kleines Team wie Toro Rosso zu fahren. Bei Red Bull wäre der Druck auf Kwjat viel größer - besonders, weil es bereits seine zweite Chance wäre.

"Einige Fahrer sind bei kleinen Teams großartig, bei großen Teams aber nutzlos", erklärt Villeneuve und ergänzt: "Das passiert. Selbst mit zehn Jahren Erfahrung. Das hat man über die Jahre immer wieder gesehen." Er selbst hält aktuell weder Gasly noch Kwjat für gut genug, um bei Red Bull neben Verstappen zu bestehen.

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