Formel 1: Zukünftiges Audi-Werksteam entscheidet sich gegen Mick Schumacher - Valtteri Bottas dürfte übernehmen
VonNiklas Bien
Publiziert 26/09/2024 um 15:29 GMT+2 Uhr
Die Hoffnung auf ein Formel-1-Comeback von Mick Schumacher hat den nächsten großen Dämpfer erlitten. Nach Informationen der "Bild" hat sich das Team Sauber, das 2026 zum Audi-Werksteam wird, gegen den deutschen Fahrer entschieden. Schumacher wäre somit im dritten Jahr in Folge ohne einen festen Fahrersitz. Stattdessen soll ein ehemaliger Teamkollege von Lewis Hamilton den Platz bekommen.
Mick Schumacher wird wohl nicht Fahrer beim zukünftigen Audi-Team.
Fotocredit: Getty Images
Fast zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass Mick Schumacher als Stammfahrer vom Team Haas in der Formel 1 an den Start ging. Ende 2022 folgte nach zwei Jahren die Trennung. Seitdem ist der Sohn vom siebenmaligen Formel-1-Champion Michael Schumacher auf der Suche nach einem neuen Fahrerplatz in der Eliteserie.
Bisher verläuft diese Suche erfolglos - und das könnte nun auch so bleiben. Die verhältnismäßig gute Aussicht auf eine feste Anstellung beim zukünftigen Audi-Werksteam, das in der kommenden Saison noch einmal als Sauber-Team an den Start geht, dürfte sich jetzt zerschlagen haben.
Nach Informationen der "Bild" sind die Verantwortlichen um Mattia Binotto in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem aktuellen Sauber-Piloten Valtteri Bottas. Der Finne war als Mercedes-Pilot 2019 und 2020 Vizeweltmeister und soll nun vorerst einen Vertrag für ein Jahr unterschreiben.
Neben Nico Hülkenberg stünde der zweite Fahrer vom Team Sauber für 2025 damit fest. Während Hülkenberg fest für den Einstieg von Audi im darauffolgenden Jahr geplant ist, muss Bottas um diesen Platz wohl noch ein Jahr kämpfen. Falls er nicht überzeugt, würde sich diese Tür also auch für andere Fahrer wieder öffnen.
Ist der Formel-1-Traum für Schumacher vorbei?
Ob die Chancen für Schumacher dann größer sind, ist allerdings zu bezweifeln. Der 25-Jährige wäre dann drei volle Jahre raus und würde gegenüber unerfahrenen Piloten zudem einen entscheidenden Vorteil verlieren.
Ab 2026 greifen neue technische Regeln für die Autos - den Erfahrungsvorsprung aus der aktuellen Auto-Generation hätte Schumacher also nicht mehr.
Es bleibt ein schwieriges Unterfangen für den ehemaligen Haas-Piloten.
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Quelle: Perform
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