Eurosport
GP von Imola: Oscar Piastri holt die Pole Position im Qualifying - Yuki Tsunoda überschlägt sich nach heftigem Crash
Von
Update 17/05/2025 um 18:18 GMT+2 Uhr
Der WM-Führende Oscar Piastri hat sich die Pole Position für den Großen Preis der Emilia-Romagna in Imola gesichert. Bei einem desaströsen Qualifying für Ferrari und Kimi Antonelli (Mercedes) fuhr der Australier im McLaren den besten Startplatz für das Rennen am Sonntag (15:00 Uhr) ein. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Weltmeister Max Verstappen (Red Bull) und George Russell (Mercedes).
Das Auto von Yuki Tsunoda nach dem heftigen Unfall im Qualifying
Fotocredit: Getty Images
Als sich Oscar Piastri im packenden Duell mit Max Verstappen die Pole Position sicherte, durften die bitter enttäuschten Ferrari-Stars längst nur noch zuschauen.
Statt um den besten Startplatz für den Großen Preis der Emilia-Romagna zu kämpfen, waren Charles Leclerc und Rekordweltmeister Lewis Hamilton wie Italiens Hoffnungsträger Kimi Antonelli (Mercedes) bereits im zweiten Teil der Qualifikation ausgeschieden. Das Rennen am Sonntag (15:00 Uhr) wird für das Trio immens hart.
"Wir sind riesig enttäuscht für uns und die Tifosi. Wir haben nicht geliefert, wir sind absolut frustriert", sagte Ferraris Teamchef Fred Vasseur über die Startplätze elf für Leclerc und zwölf für Hamilton: "Wir haben das Gefühl, dass wir es einfach nicht richtig zusammenkriegen."
Überflieger Piastri erwartet ein "schwieriges Rennen", das er jedoch aufgrund einer sehr starken letzten Runde im Qualifying vom ersten Startplatz aus in Angriff nehmen kann.
Russell verdrängt Norris
Für den Australier, der die WM anführt, ist es die dritte Pole seiner Karriere - und die dritte des Jahres. Hinter ihm folgte Weltmeister Verstappen, der im Red Bull minimal langsamer war. Mercedes-Pilot George Russell (England) entriss Piastris Teamkollegen Lando Norris noch den vierten Startplatz.
Verstappen schielt auf einen Coup am Sonntag. "Ich hoffe, dass wir etwas Pace gefunden haben. Das Auto fühlt sich etwas stabiler an", sagte der Niederländer. Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko meinte, er sei sicher, "dass Max ein großes Vertrauen im Auto" spüre.
Von diesen Sphären sind die bitter enttäuschten Ferrari-Piloten und Lokalmatador Antonelli meilenweit entfernt. "Ich bin am Boden zerstört", gab Hamilton zu.
"Hier zu überholen, ist nicht leicht. Wir müssen uns auf die Strategie verlassen", sagte Vasseur. "Mein Gott, mein Gott, mein Gott", schimpfte Leclerc. Die "Gazzetta dello Sport" schrieb in einer ersten Reaktion von einem "Alptraum für Ferrari".
Ernüchterung bei Antonelli
Antonelli, der aus dem nahen Bologna stammt und bei seinem Debüt in Imola große Ziele hatte, wurde lediglich 13. - auch beim 18-Jährigen machte sich schlagartig Ernüchterung breit.
Nico Hülkenberg (Emmerich/Sauber) schied im ersten Teil des Qualifyings aus, er muss das Rennen vom 17. Startplatz aus angehen und eine Aufholjagd hinlegen.
Noch wesentlich schlechter erging es Verstappens Teamkollegen Yuki Tsunoda. Der Japaner überstand einen heftigen Unfall unverletzt, sein Red Bull wurde bei dem Einschlag aber schwerst beschädigt.
Tsunoda entschuldigte sich bei seinem Team, dem er "völlig unnötig Arbeit verschafft" habe. Marko monierte, dass sich der Japaner nun bereits mehrfach Fahrfehler geleistet habe und dies das Team eine Menge Geld koste. Tsunoda sei untersucht worden, am Sonntag müsse er erneut zur Kontrolle, um die Freigabe für das Rennen zu erhalten.
Das könnte Dich auch interessieren: Inkognito unterwegs: Verstappen stellte Eifel-Rekord auf
(SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/04/22/4120404-83545728-2560-1440.jpg)
McLaren-Boss poltert: Aston Martin nutzt Alonsos Talent nicht
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung