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Niederlande-GP - Ralf Schumacher legt im Haas-Streit nach: Teamchef Steiner "braucht andere Brille"
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Publiziert 06/09/2021 um 23:27 GMT+2 Uhr
Der Zwist zwischen den beiden Haas-Piloten Mick Schumacher und Nikita Mazepin am vergangenen Rennwochenende in Zandvoort sorgt weiterhin für Diskussionen. Nun hat Ex-Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher im Haas-Streit nachgelegt und Teamchef Günther Steiner für dessen Aussage, dass er kein klares Fehlverhalten beim Russe sehe, bei "Sky" heftig kritisiert: "Vielleicht braucht er eine andere Brille."
Haas-Teamchef Günther Steiner
Fotocredit: Getty Images
Zu der umstrittenen Szene, bei der Mick Schumacher in der ersten Rennrunde bei einem versuchten Überholmanöver gegen Nikita Mazepin von seinem Teamkollegen beinahe in Boxenmauer gedrückt wurde, sagte Günther Steiner im Anschluss: "Es braucht immer zwei für einen Tango."
Diese Aussage konnte Ralf Schumacher am Montag bei "Sky" überhaupt nicht nachvollziehen: "Ich muss ganz ehrlich sagen, was das Fahrermanagement betrifft, scheint die Kompetenz nicht ganz so groß zu sein."
Ihn stört die Gewichtung im Team, denn Steiner scheint vom großen russischen Sponsor abhängig zu sein.
Schumacher stellte klar: "Man zuckt nicht bei diesen Geschwindigkeiten." Selbst in der Formel 3 hätte die FIA sofort eine Strafe gegeben, glaubt der Deutsche.
Ralf Schumacher verärgert: "Da ist nichts 50:50"
"Das ist nur nicht gemacht worden, weil's teamintern ist. Ich finde, das geht aber auch nicht. Ich weiß auch gar nicht, wo der Günther Steiner sieht, dass es 50:50 [war]. Vielleicht braucht er eine andere Brille. Da ist nichts 50:50", ergänzte der 46-Jährige.
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Quelle: Eurosport
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