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GP der Niederlande: George Russell scheut Duell mit Max Verstappen nicht - Weltmeister als Wunsch-Teamkollege
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Update 23/08/2024 um 21:12 GMT+2 Uhr
George Russell wäre eigenen Aussagen zufolge gerne Teamkollege von Max Verstappen - um zu widerlegen, dass der dreimalige Weltmeister unbezwingbar ist. "Niemand glaubt, dass er schlagbar ist, aber ich glaube das schon, und es gibt nur einen Weg, das zu beweisen", erklärte er im Rahmen des Grand Prix der Niederlande.
Max Verstappen und George Russell
Fotocredit: Getty Images
Verstappen war aufgrund interner Streitigkeiten bei Red Bull lange Zeit als Kandidat für einen Wechsel zu Mercedes gehandelt worden, scheint nun aber seinen Vertrag mit den Bullen vorerst weiter zu erfüllen.
Wäre er doch zu den Silberpfeilen gewechselt, hätte Russell ihn dort mit offenen Armen empfangen: "Hypothetisch wäre ich gerne Teamkollege von Max, weil er im Moment als der Beste gesehen wird - ähnlich wie Lewis in den Jahren zuvor bei Mercedes", sagte er und bezog sich dabei auf seinen aktuellen Stallrivalen Lewis Hamilton.
Gegen den schlägt er sich auch im mittlerweile dritten Jahr recht gut und führt in den Qualifying-Duellen mit 10:4.
Schon im ersten gemeinsamen Jahr lag Russell in der Endabrechnung vor seinem Landsmann. "Niemand hätte erwartet, dass ein junger Mann, der drei Jahre bei Williams war, reinkommen und einen siebenmaligen Weltmeister schlagen würde", sagte er.
Russell: "Ich fürchte niemanden"
"Und genau das ist die Sichtweise bei Max derzeit", meinte Russell. "Niemand glaubt, dass er schlagbar ist, aber ich glaube das schon, und es gibt nur einen Weg, das zu beweisen."
Und das wäre im direkten Duell im gleichen Team, das Russell gerne hätte. "Ganz genau", nickte er.
Wer am Ende wirklich sein Teamkollege werden wird, das ist noch nicht offiziell, doch Russell hätte gerne einen ernsthaften Konkurrenten im Team: "Ich glaube an mich", stellt er klar.
"Am Ende des Tages hatte ich den besten Fahrer aller Zeiten als Teamkollegen, und ich denke, dass ich mich in den drei Jahren ganz gut geschlagen habe. Ich fürchte niemanden."
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George Russell und Toto Wolff
Fotocredit: Getty Images
Antonelli darf von Mercedes träumen
Genau das habe er auch Motorsportchef Toto Wolff gesagt, als dieser ihn nach seiner Meinung über den neuen Fahrer 2025 gefragt hatte: "Er wollte sichergehen, dass ich mich mit der Entscheidung wohlfühle, aber wenn nicht, ist es am Ende des Tages nicht mein Team", sagte Russell.
"Aber ich habe ihm klar gesagt, dass es niemanden gibt, mit dem ich mich unwohl fühlen würde. Wenn ich entscheiden würde, würde ich vielleicht Fahrer X nehmen, aber die Entscheidung liegt bei dir."
Derzeit scheint es auf Youngster Andrea Kimi Antonelli hinauszulaufen, der direkt von der Formel 2 in ein Topcockpit kommen könnte. Für viele erscheint der Sprung für den 18-Jährigen sehr groß, doch Russell sieht darin kein Problem.
"Ich denke, es gibt keinen perfekten Weg, aber wenn du ein Topfahrer bist wie ich, wie Max, Charles [Leclerc] und Lewis, dann kannst du sofort konkurrenzfähig sein", glaubt der Brite. "Kimi bereitet sich intensiv vor, und wenn er mein Teamkollege werden würde, dann hätte er wohl die beste Vorbereitung aller Juniorfahrer in den vergangenen Jahren."
Angst vor Verstappen verwundert Russell
Gefragt, ob er selbst in seinem ersten Formel-1-Jahr bereit dafür gewesen wäre, antwortet er ganz klar: "Ich denke, ich habe in meinem ersten Jahr als Teamkollege von Lewis mehr gelernt als in meinen drei Jahren davor."
"Natürlich wird es einige Fehler geben, wenn du im ersten Jahr um die Meisterschaft kämpfst, aber du wirst auch schneller lernen", sagte Russell. "Möchtest du im flachen Wasser lernen oder im tiefen? Ich hätte gerne im tiefen Wasser gelernt."
Es scheint, dass Russell wirklich keine Angst vor Herausforderungen hat, doch er weiß auch, dass das nicht bei allen Fahrern der Fall ist. Manche scheuen auch ein Duell mit Verstappen: "Ich habe Interviews von Fahrern gelesen, die gesagt haben, dass sie nicht sein Teamkollege sein möchten", erzählte Russell.
Diese Einstellung verwundert ihn sehr, wie er sagte. "Aber ich weiß nur, was ich denke. Nach drei Jahren Erfahrung mit Lewis weiß ich auch, wie er denkt und welchen Glauben er hat. Vielleicht hat aber nicht jeder die gleiche Mentalität", so der Mercedes-Pilot. "Ich weiß, dass Max diese Mentalität hat, genau wie Fernando [Alonso] und Lewis."
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Quelle: Perform
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