USA GP - Villeneuve geht auf Vettel-Teamkollege Lance Stroll nach Unfall mit Alonso los: "Armselig und gefährlich"

Jacques Villeneuve hat Sebastian Vettels Teamkollegen Lance Stroll (Aston Martin) nach dem Großen Preis der USA scharf attackiert. "Er sollte für den Vorfall mit Fernando Alonso für ein Rennen gesperrt werden", schrieb er in seiner Kolumne auf "Formule1.nl". Stroll und Alonso waren in Austin in einen Auffahrunfall verwickelt. Laut Rennleitung habe der Kanadier dabei zu spät nach links gezogen.

Lance Stroll (Aston Martin) fliegt in Austin spektakulär ab

Fotocredit: Imago

Es ist kein Geheimnis, dass Jacques Villeneuve kein Fan von Lance Stroll ist. Bereits zu Williams-Zeiten kritisierte er seinen Landsmann einst so heftig, dass er bei seinem ehemaligen Team Hausverbot an der Strecke bekam.
Da kommt es wenig überraschend, dass er in seiner Kolumne auf "Formule1.nl" nach dem gestrigen Rennen schreibt: "Er sollte für den Vorfall mit Fernando Alonso für ein Rennen gesperrt werden." Die FIA solle damit ein Zeichen setzen.
Denn bislang gehe man "sehr locker" damit um, wenn ein Fahrer auf der Geraden so wie Stroll zur Seite ziehe. "Es ist armselig und super gefährlich", so Villeneuve, der solche Aktionen sogar als lebensgefährlich bezeichnet.
"In der Formel 4 und Formel 3 sieht man teilweise Fahrer, die wie in einem Videospiel fahren", sagte der Weltmeister von 1997, der der Meinung ist, dass man bereits in den Nachwuchsklassen härter durchgreifen müsse.
Gestern habe Alonso "Glück" gehabt, dass ihm nichts passiert sei. Faktisch bekam Stroll für die Aktion aber keine Rennsperre sondern "nur" eine Gridstrafe für Mexiko und zwei Strafpunkte.
(Motorsport-Total-com)
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