Vettel hadert nach Portugal-GP: Bin kein Idiot

Sebastian Vettel zeigte sich nach seinem zehnten Platz beim Großen Preis von Portugal in Portimão sichtlich unzufrieden. Er habe sich bereits am Anfang sehr schwergetan, so der Ex-Weltmeister bei "RTL". Danach sei das Rennen ganz gut gewesen. "Aber andererseits ist es ja offensichtlich, das andere Auto ist deutlich schneller", sagte der Heppenheimer.

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"Dort, wo ich die Zeit verliere, 'beiß' ich mir schon das ganze Jahr die Zähne aus. Ich will mal sagen, irgendein Idiot kommt vielleicht nie dahinter, aber ob ich vielleicht ein kompletter Idiot bin? Das wage ich zu bezweifeln", ließ er seiner Unzufriedenheit freien Lauf.
Vettel gab dabei zu verstehen, dass er den Grund für sein Abschneiden nicht nur bei sich sieht. "Irgendwann sollte man ja auch Glück haben und die Kurve treffen. Ich treffe sie nie und wenn dann nur annähernd mit sehr viel Schwierigkeit. Auf der anderen Seite sieht das viel leichter aus", haderte er.
"Ich muss dann auf mich schauen und mein Ding machen, aber es tut natürlich weh", fügte er hinzu: "Vor allem weil meine eigenen Erwartungen höher sind, als die Erwartungen von außen. Das Geschwätz drumherum ist mir ziemlich wurscht, aber für mich selbst im Auto ist das natürlich schwer zu verarbeiten, weil dafür bin ich zu ehrgeizig und auch zu hungrig nach mehr."
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