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Mick Schumacher in Österreich von Feuerlöscher gestoppt
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Publiziert 12/07/2020 um 11:52 GMT+2 Uhr
Mick Schumacher hat durch großes Pech seinen ersten Podestplatz in der laufenden Formel-2-Saison verpasst. Der Sohn von Michael Schumacher schied beim Großen Preis der Steiermark in Spielberg auf Position drei liegend zur Halbzeit des Rennens aus. Grund für den Ausfall war der Feuerlöscher im Auto des Prema-Piloten, der plötzlich das Auto des 21-Jährigen in ein Schaumbad verwandelte.
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Mick Schumacher versuchte alles, es galt schließlich, Platz drei zu festigen und sich von dort weiter vorzuarbeiten. Hektisch wischte er die Schaumflocken, die ihn und das Cockpit seines Autos bedeckten, zur Seite, doch es war ein sinnloses Unterfangen. Der Feuerlöscher in seinem Prema hatte sich selbstständig gemacht und das Cockpit des Youngsters in ein Schaumbad verwandelt.
Schumacher sah das schnell ein, nach 14 von 28 Runden war das zweite Formel-2-Rennen in Spielberg für den 21-Jährigen beendet. Resigniert ließ der Sohn des großen Champions seinen Prema ausrollen, frustriert stieg er aus - wieder kein Podestplatz für den jungen Mann mit dem berühmten Namen.
"Statistisch betrachtet, passiert es alle zehn Jahre, dass sich ein Stück Gummi von den Reifen löst und den kleinen Notschalter trifft, der den Feuerlöscher aktiviert", sagte Schumacher: "Heute ist es mir passiert, sehr unglücklich, aber unser Renntempo war wieder gut."
Schumacher überzeugt und hat viel Pech
Mick Schumachers Formel-2-Karriere steht irgendwie unter keinem guten Stern. In seinem zweiten Jahr im Unterbau der Formel 1 hat er bislang erst einen Platz auf dem Treppchen zu Buche stehen - im August 2019 gewann er das Sprintrennen in Budapest. Danach war er immer wieder dicht dran, scheiterte aber oft an eigenen Fehlern oder an technischen Problemen.
Dabei überzeugt Mick Schumacher durchaus mit guten Leistungen. Im Hauptrennen am Samstag in Spielberg kämpfte er sich im Regen von Startplatz neun auf Position vier nach vorne und verpasste das Podest am Ende um gerade mal 0,1 Sekunden. Am vergangenen Wochenende warf er dagegen einen sicher scheinenden zweiten Platz im Hauptrennen durch einen Dreher weg, letztlich war ein siebter Platz im Sprintrennen die einzige zählbare Ausbeute.
Das Rennen am Sonntag in Spielberg gewann der Däne Christian Lundgaard (ART) vor Dan Ticktum (Großbritannien/DAMS) und Marcus Armstrong (Neuseeland/ART). Samstagssieger Robert Schwarzman (Russland), Prema-Teamkollege von Schumacher, schied nach einem Dreher bereits in der ersten Runde aus.
Schumacher mit zu geringer Punkteausbeute
Eine Runde vor dem unglücklichen Zwischenfall mit dem Feuerlöscher hatte sich Schumacher gerade auf den dritten Platz vorgearbeitet. Von Platz fünf gestartet, hatte er sich sofort um eine Position verbessert und dann rundenlang den vor ihm fahrenden Armstrong belauert. In der 13. Runde schob sich Schumacher mit einem gekonnten Manöver vorbei und wollte zur Jagd auf das Führungsduo ansetzen - dann stoppte ihn der Feuerlöscher.
Der angepeilte Weg in die Formel 1 ist nach wie vor steinig, in der Gesamtwertung der Formel 2 rangiert Schumacher mit 14 Punkten aus vier Saisonrennen unter "ferner liefen". Zu wenig, um sich für ganz oben aufzudrängen, zumal drei seiner Teamkollegen aus der Ferrari Driver Academy deutlich vor ihm platziert sind.
(mit SID)
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