Eurosport
Spielberg: Charles Leclerc schießt Sebastian Vettel ab
Von
Publiziert 12/07/2020 um 15:33 GMT+2 Uhr
Beim Großen Preis der Steiermark in Spielberg hat Ferrari ein Desaster erlebt. Charles Leclerc fuhr in der dritten Kurve der ersten Runde Teamkollege Sebastian Vettel ins Auto. Der Heppenheimer verlor daraufhin seinen Heckflügel. Vettel brachte sein Auto zwar noch zurück in die Box, doch das Rennen war für den 33-Jährigen zu Ende. Auch Leclerc musste einige Runden später aufgeben.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Für Sebastian Vettel war der zweite Formel-1-Lauf in Spielberg (Österreich) nach einer Kollision ausgerechnet mit seinem Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc bereits nach einer Runde beendet. Nach wenigen Kurven wurde Vettels SF1000 vom Boliden des Monegassen seitlich getroffen, der Heckflügel am Ferrari mit der Nummer fünf wurde abgerissen, Vettel musste seinen Wagen in der Box abstellen.
"Ich weiß nicht, welche Lücke Charles gesehen hat", sagte Vettel am "RTL"-Mikrofon: "Ich hatte keinen Platz, woanders hinzufahren. Drei Autos in der Ecke gehen nicht." Er werde mit Leclerc, mit dem er schon 2019 in Brasilien einen kapitalen Unfall hatte, über den Crash "reden, und dann ist das Thema auch durch", so Vettel.
GP von Belgien
"Weigere mich": Hamilton will nicht wie Vettel und Alonso enden
25/07/2025 um 09:06 Uhr
Bei "Sky" ergänzte der Heppenheimer: "Ich kann mich nicht an ein so kurzes Rennen erinnern. Es ist schade. Wir wollten etwas zeigen, ich dachte, dass das Auto besser ist als letzte Woche. Aber diese Antwort werden wir jetzt nicht bekommen."
Ferrari: Auch Leclerc fällt nach Crash aus und entschuldigt sich
Leclerc holte sich zunächst einen neuen Frontflügel, während das Safety Car auf die Strecke rollte. Nach fünf Runden war aber auch für ihn Schluss.
Der 22-Jährige nahm bei "Canal+" alle Schuld auf sich: "Es war klar mein Fehler, da gibt es keine Diskussion. Heute war ich ein Arschloch, ich finde kein anderes Wort dafür", gesteht er. "In unserer Situation müssen wir alle Chancen nutzen. Heute habe ich es vermasselt", entschuldigt er sich. "Ich habe eine Möglichkeit gesehen, wo eigentlich keine war. Aber ich habe es trotzdem versucht", so Leclerc, der sich gar nicht genug bei Vettel und dem Team entschuldigen könne.
Teamchef Mattia Binotto erklärte am "RTL"-Mikrofon schmallippig: "Das tut weh, wenn beide Fahrer ausscheiden. Das ist der schlechteste Abschluss eines schlimmen Wochenendes. Trotzdem müssen wir nach vorne schauen."
(mit SID)
Das könnte Dich auch interessieren: Alonso schnappt sich letztes Cockpit: Düstere Aussichten für Vettel
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung