Sebastian Vettel rutschte im ersten Freien Training zum Großen Preis von Abu Dhabi am Freitag rückwärts in die Leitplanken - und stieß danach finnische Flüche aus, die sich gewaschen hatten.

"Ei saatana, perse, vittu, perjantai", stieß Vettel per Funk aus, gut hörbar für alle Zuschauer, weil die der Weltverband FIA die Ausstrahlung nicht zensierte. Die freie Übersetzung der Schimpftirade: "Was zur Hölle, so ein beschi**ener A****loch-Freitag."

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Vettel lernte finnische Flüche beim Sport

Aber warum flucht Vettel nahezu akzentfrei auf Finnisch?

Zum einen, weil er gerne viel Zeit in Finnland verbringt (vor allem Sommerurlaube) und auch im Formel-1-Zirkus oft Finnen um sich herum hat.

"Wenn wir Tennis oder Badminton spielen, spiele ich meistens mit finnischen Trainern, die ordentlich fluchen. Das habe ich mir wohl abgeschaut. Wir wechseln oft die Sprache: Deutsch, Finnisch, Englisch", erklärte Vettel dann auch in Abu Dhabi.

Vettel mag Finnen und Finnland

"Die Finnen ticken einfach ein bisschen anders", hatte Vettel mal über einen seiner Badminton-Partner, seinen Ex-Teamkollegen Kimi Räikkönen gesagt - durchaus mit Bewunderung.

Bis 2011 arbeitete Vettel zudem mit dem finnischen Fitnesstrainer Tommi Pärmäkoski zusammen, dessen Nachfolger waren mit Heikki Huovinen und Antti Kontsas ebenfalls Finnen.

Geplant war sein Ausbruch freilich nicht: "Das kam einfach sehr spontan. Ich war offensichtlich sauer auf mich selbst wegen des Drehers."

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