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GP Abu Dhabi: Schumacher mit erfolgreichem F1-Debüt
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Publiziert 11/12/2020 um 12:12 GMT+1 Uhr
Mick Schumacher hat am Freitag im ersten Freien Training zum Großen Preis von Abu Dhabi ein erfolgreiches Formel-1-Debüt für sein zukünftiges Team Haas gegeben. Schumacher belegte mit einem Rückstand von 3,857 Sekunden den 18. Platz unter 20 Fahrern. Die Bestzeit sicherte sich mit 1:37.378 Minuten Max Verstappen im Red Bull. Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel verpasste die Top 10.
Mick Schumacher im Haas im Training zum Großen Preis von Abu Dhabi
Fotocredit: Getty Images
Mick Schumacher hätte eigentlich bereits beim Eifel-Grand-Prix am Nürburgring für Alfa Romeo testen sollen. Schlechtwetter hatte das verhindert, sodass die Probefahrt nun nachgeholt wurde.
Hinter dem Trainingsbesten Max Verstappen fuhren Valtteri Bottas im Mercedes (+0,034) und Esteban Ocon im Renault (+1,137) auf die Ränge zwei und drei. Sebastian Vettel wurde im Ferrari auf Position 14 gewertet, drei Sekunden hinter der Spitze.
Weltmeister Lewis Hamilton fuhr bei seinem Formel-1-Comeback nach seiner Corona-Infektion zunächst nur drei Installationsrunden, ehe ihn ein Bremsproblem lange in der Box hielt. Erst nach der Hälfte der 90-minütigen Einheit griff Hamilton ernsthaft ins Geschehen ein, um am Ende P5 zu belegen. Rückstand auf Bottas: 1,366 Sekunden.
Einige Fahrer gerieten im ersten Freien Training in Schwierigkeiten. Nach 20 Minuten etwa strandete Renault-Fahrer Daniel Ricciardo mittig auf der zweiten Gegengeraden, nachdem er zuvor sehr langsam geworden war. Er meldete: "Ich habe ein Problem."
Ricciardo, Norris und Albon mit Problemen
Renault wies Ricciardo an, mit "Szenario zwölf" das Auto abzustellen. Kurz darauf erklärte das Team, ein Benzindruck-Fehler habe Ricciardo mattgesetzt. Es habe sich aber nur um einen Freitagsmotor gehandelt, der am Freitagabend ohnehin ausgetauscht werden sollte. Für Ricciardo war der Trainingseinsatz dennoch nach nur drei Runden beendet.
McLaren-Fahrer Lando Norris beschwerte sich kurz vor der Hälfte der Einheit per Funk bei seinem Team: "Ich habe Übersteuern in jeder einzelnen Kurve."
Nach knapp einer Stunde drehte sich Red-Bull-Fahrer Alexander Albon, brachte sein Auto aber sofort wieder in Gang und fuhr weiter. Die Szene ereignete sich in der Schikane ausgangs der zweiten Gegengeraden.
Ferrari, Haas und Red Bull nutzten das erste Freie Training in Abu Dhabi auch zu Erprobungsfahrten mit dem neuen Unterboden für die Formel-1-Saison 2021.
Neben Schumacher bei Haas fuhr mit Robert Kubica bei Alfa Romeo ein weiterer Freitagsfahrer. Kubica beschloss das Training auf Position 15.
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Sein Papa ließ ihm die Wahl: So schaffte es Mick Schumacher in die Formel 1
Quelle: Eurosport
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