Noch während des Rennens verlieh Max Verstappen seinem Red-Bull-Teamkollegen Sergio Pérez für dessen Verteidigungsaktion gegen Lewis Hamilton den "Legenden"-Status. Nach dem Titelgewinn machte der Niederländer dann unmissverständlich klar, dass er ohne Pérez kein Weltmeister wäre.
"Ich glaube, ohne Checo würde ich jetzt nicht hier sitzen, denn dann hätte Mercedes genug Abstand gehabt, um während des Safety-Cars an die Box zu gehen. Also Checo ist definitiv unglaublich gefahren", schwärmte der neue Formel-1-Champion.
Auf Nachfrage gab er jedoch zu, dass sich niemand sichern sein konnte, dass das neue Teamgefüge mit Pérez so erfolgreich sein würde: "Als wir anfingen, zusammenzuarbeiten, war es natürlich schwierig, genau zu wissen, wie es funktionieren würde".
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"Aber schon sehr früh hat sich gezeigt, dass Checo einfach ein erstaunlicher Mensch ist, nicht nur, was die Zusammenarbeit mit ihm in der Formel 1 betrifft. Er ist auch ein super netter Mensch, ein echter Familienmensch, und ja, ich hatte viele gute Zeiten mit ihm. Man konnte sehen, dass er es wirklich gut meint."

Verstappen: Ein solcher Teamkollege ist "selten"

"Es ist sehr selten, einen solchen Teamkollegen zu haben", wusste Verstappen. Im letzten Rennen habe Pérez noch einmal unter Beweis gestellt, "dass er ein echter Teamplayer ist, und ich hoffe wirklich, dass wir das noch lange fortsetzen können".
Dabei erkannte der Weltmeister auch Verstappens eigene Entwicklungskurve bei Red Bull an: "Es war für ihn natürlich etwas schwierig, das Auto zu verstehen. Aber ich denke, in letzter Zeit hat er sich wirklich gut entwickelt und ist sehr gut gefahren."
Dass das am Ende nicht mit dem Konstrukteurstitel belohnt wurde, kann Verstappen verschmerzen. "Ich glaube, selbst wenn man mit dem Team spricht, wollten sie wirklich, dass ich diese Weltmeisterschaft gewinne, aber über die gesamte Saison waren wir nicht die Schnellsten", räumte der Red-Bull-Pilot ein.

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"Da ist es nur natürlich, dass man die Teamweltmeisterschaft nicht gewinnen kann. Aber wir haben alles gegeben, wir können nicht enttäuscht sein, denn wir haben wirklich viele unserer Ergebnisse maximiert. Natürlich haben wir in der Teamwertung den Kürzeren gezogen, aber wir haben die Fahrerwertung gewonnen."
Am Ende fehlten Red Bull 28 Punkte auf Mercedes, die den achten Konstrukteurstitel in Folge feierten. Pérez befand sich beim Saisonfinale eigentlich auf Podestkurs, wurde wegen technischer Probleme aber vorsorglich aus dem Rennen genommen.
"Er hatte einen sinkenden Öldruck und das wollten wir nicht riskieren, weil der Konstrukteurstitel uns nicht so wichtig ist. Denn bleibt er stehen, ist das Safety-Car ganz draußen und das hätte Max sämtliche Chancen genommen", erklärte Helmut Marko.
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