Max Verstappen wirft vor WM-Showdown mit Lewis Hamilton der Rennleitung Ungleichbehandlung vor

Max Verstappen und Lewis Hamilton liegen vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi gleichauf. Der Red-Bull-Pilot wird immer wieder für seine aggressive Fahrweise kritisiert, sieht sich gegenüber anderen Fahrern aber übermäßig hart bestraft: "Ich werde anders behandelt." Renndirektor Michael Masi droht indes bei einem bestimmten Szenario mit einem erneuten Punkteabzug für Verstappen.

Sieht sich ungerecht behandelt: Max Verstappen

Fotocredit: Getty Images

Vor dem Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi hat sich Max Verstappen wegen einer ungerechten Behandlung der Stewards beschwert.
Vor dem entscheidenden Rennen liegt der Niederländer im Ranking mit Lewis Hamilton gleichauf.
Immer wieder wird Verstappen eine zu offensive Fahrweise vorgeworfen, die zu Unfällen führen würde - zuletzt beim Großen Preis von Saudi-Arabien. Hier hatte der Red-Bull-Pilot wegen einer Abkürzung in der ersten Kurve eine Fünf-Sekunden-Strafe erhalten.
Vor dem Finale in Abu Dhabi erhebt der Niederländer gegenüber der Rennleitung schwere Vorwürfe: "Ich werde definitiv anders behandelt als andere Fahrer.", erklärte Verstappen gegenüber "Sky Sports F1".

Renndirektor Masi droht mit Punkteabzug

Trotz der Kritik und wiederholten Bestrafungen will der Niederländer sein Fahrstil nicht ändern: "Ich möchte nur, dass es fair für alle ist. Und das ist im Moment nicht der Fall. Wie gesagt, ich habe nicht das Gefühl, dass ich etwas falsch gemacht habe, denn für andere war es ja auch nicht falsch. Warum sollte ich also etwas ändern, wenn es anderen erlaubt ist, so zu fahren?"
Vor dem Finalwochenende haben Verstappen und Hamilton jeweils 369,5 Punkte auf dem Konto. Sollten beide Fahrer jedoch leer ausgehen, würde der Red-Bull-Pilot seinen ersten WM-Titel feiern, da er in der laufenden Saison mehr Siege eingefahren hat als der Brite (9:8).
Vor diesem Hintergrund wird über Szenarien spekuliert, wonach Verstappen durch seine aggressive Fahrweise eine Kollision forcieren könnte, die beide Piloten aus dem Rennen nehmen würde.
Einem erzwungenen Crash beugt jetzt jedoch FIA-Rennleiter Michael Masi vor: "Ich kann die Handlungen der beiden nicht kontrollieren, das können nur sie. Aber in den Regeln haben wir Strafen, etwa Zeit- oder Grid-Strafen", so Masi.
Der Australier stellt daher eine mögliche Bestrafung des Niederländers in Aussicht: "Ja, Max könnten Punkte abgezogen werden, so wie jedem Team. Wir hoffen, es wird nicht nötig sein, aber es gehört zu den möglichen Instrumenten. Ich werde alle Fahrer und Teams an diese Bestimmungen erinnern."
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Verstappen fährt mit Vollgas durch Palermos Altstadt

Quelle: Perform

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