Der Ferrari-Pilot kürzte den Linksknick ab, genau wie auch Max Verstappen und Sergio Perez dahinter. Der zweitplatzierte Lewis Hamilton fuhr die Kurve jedoch normal.
"Ich habe abgekürzt und war etwas besorgt, dass ich Zeit gegenüber Lewis hinter mir gewonnen hätte, der nicht abgekürzt hatte", erzählt Leclerc. Daher ließ Leclerc Hamilton vor der langen Geraden aufschließen, um keine Strafe zu kassieren. Das nutzte der Mercedes-Pilot aus, um schließlich im Windschatten am Führenden vorbeizuziehen.
"Von da an war es ziemlich schwierig, weil ich hinter Lewis Hamilton in der "Dirty Air" war, womit ich ein paar Probleme hatte. Sobald ich aus dem DRS-Fenster raus war, hat Max mich überholt", sagt Leclerc. "Du bist dann einfach in einem Teufelskreis. Ich hatte Autos um mich herum, die mehr Pace hatten als ich."
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Ferrari holte Leclerc bereits nach neun Runden zum Reifenwechsel an die Box. Dabei verlor er eine Position gegen Pierre Gasly, nach dem ersten Safety-Car-Neustart kam auch Sebastian Vettel nach Kurve 1 an ihm vorbei. Am Ende musste er sich trotz der Poleposition mit Rang vier begnügen.
Doch mit dem Sieg hatte man bei Ferrari ohnehin nicht kokettiert: "Sagen wir mal so: In den ersten Runden gab es nichts Unerwartetes. Wir hatten erwartet, dass Mercedes und Red Bull etwas stärker sein würden." Unerwartet war höchstens der Ast auf der Strecke.
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