Für Ferrari war es die erste komplette Nullnummer des Jahres. Dabei standen die Vorzeichen für die Scuderia durchaus gut: Leclerc war zum sechsten Mal in dieser Saison von der Poleposition aus gestartet - seiner vierten in Folge - doch es bleibt bei gerade einmal zwei Saisonsiegen und einem immer größer werdenden Rückstand in der WM.
Leclerc hatte schon am Start Position eins an Sergio Perez verloren, während sich Sainz hinter Max Verstappen auf Platz vier einordnete. Das Rennen des Spaniers dauerte allerdings nur neun Runden, bevor er in Kurve vier in der Auslaufzone parkte. "Irgendetwas ist kaputt", funkte Sainz.
Die virtuelle Safety-Car-Phase nutzte Leclerc, um sich neue Reifen an der Box zu holen, doch ob die Taktik gegen Red Bull aufgegangen wäre, blieb unbeantwortet.
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Denn in Runde 20 rauchte es plötzlich aus dem Heck des Ferrari, der sofort an die Box fuhr und das Auto abstellen musste - vermutlich mit einem Motorschaden. Für Leclerc ist es der zweite Ausfall in dieser Saison, für Sainz bereits der dritte.

Leclerc nach Baku-Aus: "Das ist sehr enttäuschend"

"Wir müssen uns das genau anschauen, damit es nicht wieder passieren kann", sagte ein enttäuschter Leclerc. "Mir fehlen die Worte, um meine Gefühle zu beschreiben. Das ist sehr, sehr enttäuschend. Wir müssen uns das anschauen."
Ob Ferrari zu sehr ans Limit gegangen sei, wusste er nicht: "Wir waren schnell, und im ersten Saisonabschnitt hatten wir keine besonders großen Probleme", betonte er. Aber: "Es scheint, dass die ein bisschen mehr werden als am Saisonbeginn. Aber wir haben nichts Dramatisches geändert. Wenn überhaupt, dann haben wir Dinge verbessert."
"Schwer zu sagen, woran es liegt. Wir müssen es analysieren. Ich sehe jetzt noch nicht das volle Bild, was heute passiert ist. Persönlich tut es, wieder einmal, sehr weh", so der Monegasse.
Neben den beiden Ferrari schieden auch Alfa Romeos Guanyu Zhou und Haas' Kevin Magnussen mit technischen Problemen aus - alle mit Ferrari-Motor im Heck.
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(mit SID)
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