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F1 in Baku: George Russell erwartet keine Entschuldigung von Max Verstappen nach Beleidigung
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Publiziert 01/05/2023 um 13:10 GMT+2 Uhr
Red-Bull-Fahrer Max Verstappen hat Mercedes-Fahrer George Russell für die Berührung im Sprintrennen zur Rede gestellt und als "Dickhead" bezeichnet. Zu einer weiteren Aussprache ist es danach nicht gekommen. Russell hat auch gar kein Interesse daran, den Vorfall nochmals mit Verstappen zu bereden: "Ich habe nichts weiter dazu zu sagen", meinte der 25 Jahre alte Brite nach dem Rennen.
Max Verstappen (l.) und George Russell
Fotocredit: Getty Images
Er verstehe natürlich, dass solche Kommentare "aus der Emotion" heraus entstünden. Russell bleibt aber bei seiner Einschätzung, es sei ein einfacher Rennzwischenfall gewesen und nichts weiter. So sahen es auch die FIA-Sportkommissare. "Ob [Verstappen] inzwischen anders darüber denkt, weiß ich nicht", sagte Russell.
Mit einer Entschuldigung seitens Verstappen für die Wortwahl im Parc ferme rechnet er nicht. "Ich brauche auch gar keine Entschuldigung dafür", sagte Russell.
"Er ist ein zweimaliger Weltmeister, der auch aktuell wieder die Gesamtwertung anführt. Das kümmert mich nicht. Er ist ein super-guter Kerl und ein toller Fahrer, aber [die Wortwahl] war ein bisschen unnötig."
Zumal der Zwischenfall aus seiner Sicht gar nicht dramatisch gewesen sei. Selbst in der Wiederholung habe er nichts Schwerwiegendes erkannt, meint Russell. "Es hat mich eher überrascht, wie wenig da war. Ich hatte mit mehr gerechnet. Es eben gab eine leichte Berührung, wie sie so oft vorkommt im Feld."
Horner: Verstappen hat das längst abgehakt
Red-Bull-Teamchef Christian Horner scheint sich dieser Einschätzung anzuschließen, als er sagte: "Da treffen halt zwei Profisportler aufeinander. Max war natürlich wütend, weil er beträchtlichen Schaden an seinem Fahrzeug hatte, mit Auswirkungen auf sein Rennen."
"Und natürlich kommen Emotionen hoch, wenn man den Helm abnimmt. Max hat seine Emotionen immer schon auf der Zunge getragen. Es hat ihn halt geärgert."
Verstappen scheue sicherlich nicht vor "hartem Racing" zurück, meinte Horner. "Wir kennen ihn als harten Racer. So ist er und so wird er immer sein. Ihn stört ein bisschen die Berührung, weil sie sein Rennen beeinträchtigt hat. Aber das passiert manchmal im Motorsport. Und ich schätze, er hat das schnell abgehakt, nachdem er seine Meinung gesagt hatte."
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