Pressestimmen zum F1-Rennen in Aserbaidschan: Ferrari braucht "ein Wunder" gegen Red Bull

Der Große Preis von Aserbaidschan blieb unter seinen Erwartungen und enttäuschte die Zuschauer als "langweilige Prozession". Sergio Pérez machte das WM-Rennen mit Max Verstappen durch seinen zweiten Saisonsieg dagegen wieder spannend und fordert den Titelverteidiger heraus. Dahinter tut sich aber eine große Lücke auf. Ferrari hilft nur ein "Wunder", um die Lücke zu schließen. Die Pressestimmen.

Sergio Pérez und Charles Leclerc

Fotocredit: Getty Images

Sergio Pérez hat den Großen Preis von Aserbaidschan gewonnen und den WM-Kampf mit Titelverteidiger Max Verstappen wieder spannend gemacht.
Während aber auch der Stadtkurs von Baku in zurückliegenden Jahren immer ein Garant für Nervenkitzel war, enttäuschte das Rennen am Sonntag als "langweilige Prozession".
Während die Red Bull an der Spitze weiterhin den Ton angaben, fuhr Charles Leclerc zumindest auf das Podium. Ein Fortschritt, der die Tifosi aber bei weitem noch nicht zufriedenstellen kann. "Es braucht ein Wunder, um den Unterschied zwischen Ferrari und den Weltmeistern zu überbrücken", schreibt die "Gazzetta dello Sport".
Die Pressestimmen zum Rennen in Baku:

Pressestimmen aus den Niederlanden

De Telegraaf: "Pérez gewinnt in Baku zweimal. Doch Verstappen weiß, dass er den Mexikaner in diesem 'Raumschiff' auf den meisten Strecken schlagen wird."
NRC.nl: "Sergio Perez ist der Straßenkämpfer von Baku. Ist der Sprint nun Sport oder Unterhaltung? Dem Mexikaner war das egal. Und keine 24 Stunden später stand er wieder ganz oben."
picture

Sergio Pérez hat den Grand Prix von Aserbaidschan gewonnen

Fotocredit: Getty Images

Pressestimmen aus England

The Sun: "Eine langweilige Prozession und ein weitere vernichtende Leistung Red Bulls."
Guardian: "'Erwartet das Unerwartete', das stand auf den Formel-1-Plakaten in den Straßen von Baku. Doch diese Ankündigung entpuppte sich als Wunschdenken, das Rennen wurde zur wenig denkwürdigen Prozession."
Daily Mail: "Sergio Pérez hat aus dieser WM wieder einen Wettbewerb gemacht. Der Sieg war Red Bull nicht zu nehmen, und beide Fahrer lagen auf Augenhöhe."

Pressestimmen aus Italien

Gazzetta dello Sport: "Das außerordentliche Talent Leclercs genügt nicht, um zwei Raketen in den Farben Red Bulls zu besiegen. Es braucht ein Wunder, um den Unterschied zwischen Ferrari und den Weltmeistern zu überbrücken."
Corriere dello Sport: "Am Kaspischen Meer herrscht die totale Langweile. Niemand hält mit Red Bull Schritt."
Corriere della Sera: "Red Bull fährt auf einem eigenen Planeten. Leclercs dritter Platz ist für Ferrari immerhin ein Licht am Ende des Tunnels."
Tuttosport: "Perez siegt mit Bravour gegen seinen phänomenalen Teamkollegen. Er kann für Verstappen ein gefährlicher Rivale im Rennen um den Titel werden."
La Repubblica: "Ein dritter Platz in Baku wäre letztes Jahr um diese Zeit eine Niederlage für Leclerc gewesen. Das erste Podium der Saison ist nun aber ein Erfolg, auch für den neuen Ferrari-Teamchef Fred Vasseur."
(SID)
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung