Mick Schumacher will nach Crash die ersten WM-Punkte beim Grand Prix von Australien einfahren: "Glaube daran"

Am Sonntag wird Mick Schumacher beim Großen Preis von Australien wieder an den Start gehen. Nachdem der 23-Jährige beim Qualifying in Saudi-Arabien einen heftigen Crash wegstecken musste, bleibt der Haas-Pilot für Melbourne optimistisch und will die ersten WM-Punkte einfahren. Gemeinsam mit seinem Haas-Teamkollegen Kevin Magnussen hat der Sohn von Michael Schumacher große Ziele.

Mick Schumacher im Haas - GP Saudi-Arabien 2022

Fotocredit: Getty Images

"Die Erwartungen sind hoch, diese Woche in den Punkten zu sein", weiß Mick Schumacher um den ansteigenden Druck.
Bei der Pressekonferenz vor dem Grand Prix in Melbourne gab sich der Haas-Pilot aber locker. Der 23-Jährige bleibt optimistisch: "Ich glaube daran, dass wir das schaffen können."
Beim Auftaktrennen in Bahrain wurde Schumacher noch Elfter. Dass mit dem diesjährigen Boliden aber mehr möglich ist, zeigte Teamkollege Kevin Magnussen. Der Däne fuhr in den ersten zwei Grand Prix unter die besten Zehn, wurde erst Fünfter und dann Neunter.
Nach dem der deutschen Nachwuchshoffnung beim Qualifying in Saudi-Arabien war das Auto völlig zerstört. Schumacher blieb immerhin unverletzt, trat aber sicherheitshalber nicht an: "Mir geht es sehr gut, es gibt keine Nachwirkungen", so der Youngster.

Haas: Konkurrenz belebt das Geschäft

Ex-Stallrivale Nikita Mazepin wurde zur neuen Saison durch den erfahrenen Magnussen ersetzt. Für Schumacher eine größere Herausforderung:
"Er ist ein sehr offener Teamkollege, wir können beide voneinander profitieren", so der 23-Jährige, der sich vom Konkurrenzkampf einiges erhofft: "Er ist ein Motivator. Wir wollen uns beide pushen, um besser zu sein."
Seine Herangehensweise hat Schumacher nach eigenen Angaben nach dem Unfall in Saudi-Arabien nicht geändert: "Man versucht immer, nicht zu crashen, aber auch so schnell zu fahren wie möglich."
In Australien wartet auf ihn eine neue Strecke. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde in den vergangenen beiden Jahren die Strecke in Melbourne nicht von der Königsklasse befahren.
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Schumacher tauscht F1-Boliden in Melbourne gegen Surfbrett

Quelle: Perform

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