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Formel-1-Weltmeister Max Verstappen tritt Abschiedsgerüchten entgegen: "Red Bull wie eine zweite Familie"
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Publiziert 21/03/2024 um 10:30 GMT+1 Uhr
Ausstiegsklausel hin oder her - Formel-1-Weltmeister Max Verstappen ist den Spekulationen um seinen Abschied bei Red Bull entgegengetreten. "Mit dem bestehenden Vertrag ist es meine Absicht, bis zum Ende hier zu bleiben", sagte der Niederländer am Rande des Großen Preises von Australien: "Ich habe mich bei Red Bull immer wohl gefühlt, weil es für mich wie eine zweite Familie ist, das ist gut."
Max Verstappen
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Familie ist das Wichtigste für Max Verstappen. "Täglich" telefoniere er etwa mit seinem Vater Jos, der ihn geformt, gefördert, und nicht selten auch gefordert hat. Zwischen die beiden passt kein Blatt, erst recht nicht in den vergangenen turbulenten Wochen. Das Red-Bull-Team ist für Max Verstappen immerhin "wie eine zweite Familie", sagte der Formel-1-Weltmeister am Donnerstag in Melbourne. Und natürlich sei es seine "Absicht, bis zum Ende" seines bis 2028 laufenden Vertrags "hier zu bleiben".
Ein Bekenntnis zum Rennstall? Klingt so. Allerdings äußerte sich Verstappen bereits vor zwei Wochen am Rande des Großen Preises von Saudi-Arabien ähnlich, nun zeigte er sich geschmeichelt von den Avancen von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Es ist immer schön, das zu hören."
Und so werden die Worte von Verstappen kaum für ein Ende der Spekulationen sorgen, Red Bull wird auch beim dritten Saisonrennen (Sonntag, 5.00 Uhr Uhr im Liveticker) in aller Munde sein. Sportlich ist das Team aus Milton Keynes unter normalen Umständen kaum zu gefährden, abseits der Strecke ist dagegen vieles unvorhersehbar.
Hat Verstappen nun eine Ausstiegsklausel, mittels der er den Rennstall vorzeitig verlassen könnte, wenn sein zweiter großer Förderer Helmut Marko als Red-Bull-Motorsportberater abgesetzt wird? Verstappen hüllt sich in Schweigen, sein Teamkollege Sergio Perez gab an, nichts über eine solche Klausel zu wissen. Aber eines ist für den Mexikaner klar: "Es wäre natürlich ein Schlag, wenn Max das Team verlassen würde."
Horner-Affäre trübt die Stimmung
Der umstrittene Teamchef Christian Horner, dem offenbar weiterer Ärger durch die ehemalige Rennstall-Mitarbeiterin droht, die ihm "unangemessenes Verhalten" vorgeworfen hatte, sagte zuletzt: "Keine Einzelperson ist größer als das Team."
Dieses Team versetzt Verstappen in ein Dilemma. Es gebe "allen Grund, glücklich zu sein. Das Auto läuft wirklich gut." Das ist wohl untertrieben: Red Bull feierte in den ersten beiden Saisonrennen Doppelsiege, Verstappen triumphierte bei 19 der vergangenen 20 Grand Prix. Gewinnt er auch am Sonntag im Albert Park, wäre es sein zehnter Erfolg in Serie - und die Einstellung seines eigenen Formel-1-Rekords.
Auf der anderen Seite sind da seit fast schon zwei Monaten die Fragezeichen um die Teamführung. Darf Horner nun wirklich bleiben, oder droht die Rückendeckung durch den Red-Bull-Mehrheitseigner Chalerm Yoovidhya zu schwinden? Wie die Salzburger Nachrichten zuletzt berichteten, bearbeitet die österreichische Seite des Konzerns den Thailänder dahingehend. Und wie fest sitzt der 80-jährige Marko im Sattel, der wiederum von dem für die sportlichen Aktivitäten verantwortlichen Geschäftsführer Oliver Mintzlaff gestützt wird?
Angesichts solcher Fragen ist es nur allzu verständlich, dass Verstappen sich Hintertüren lässt, und wenn sie noch so winzig erscheinen. Auf die Frage, wie fest er bei Red Bull verankert sei, sagte der Dauersieger am Donnerstag einschränkend: "Ziemlich fest."
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(SID)
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Horner schwärmt von Red Bull: "Haben eine sehr starke Kultur"
Quelle: Eurosport
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