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Großer Preis von Australien: Helmut Marko traut Sergio Pérez ein Formel-1-Cockpit bei Red Bull auch in 2025 zu
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Publiziert 22/03/2024 um 10:39 GMT+1 Uhr
Bleibt Sergio Pérez auch über 2024 hinaus bei Red Bull? Im vergangenen Jahr galt der Mexikaner als Ablösekandidat, doch mittlerweile scheint ihm sogar ein neuer Vertrag zu winken: "Momentan ist Sergio in sehr guter Lage", bestätigt Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko gegenüber "Sky". Der Mexikaner liegt hinter Weltmeister Max Verstappen auf dem zweiten Platz in der Weltmeisterschaft.
Sergio Pérez von Red Bull
Fotocredit: Getty Images
Denn bislang hat Pérez hinter dem dominanten Max Verstappen das Maximum herausgeholt und in Bahrain und Saudi-Arabien jeweils den zweiten Platz belegt. "Er hat zwei sehr gute Rennen abgeliefert. Er ist Zweiter in der WM. Diese Frage stellt sich da eigentlich gar nicht, wer jetzt Pérez ersetzen soll", sagte der Österreicher.
Zumal sich für ihn ohnehin gerade kein anderer Pilot anbietet. Natürlich sind Fahrer von B-Team Racing Bulls immer Kandidaten, und gerade Daniel Ricciardo ist mit der Hoffnung auf den Aufstieg wieder in die Formel 1 gekommen, doch bislang konnte keiner von ihnen Marko überzeugen - weder Ricciardo noch dessen Teamkollege Yuki Tsunoda.
"Beide hoffen vielleicht auf einen Platz bei Red Bull Racing und da müsste einer schon deutlich vor dem anderen sein", sagte Marko. Bislang hatte der Japaner teamintern die Oberhand und bekommt von Marko vor allem einen ordentlichen Qualifying-Speed bescheinigt.
"Aber im Rennen sind beide zu langsam", betonte er. "Ich glaube, in den ersten beiden Rennen wäre jeweils ein Punkt möglich gewesen."
Marko sieht ältere Fahrer im Nachteil
Den gab es für das Team Racing Bulls aber bislang nicht. Natürlich ist Marko bewusst, dass es für alle anderen Teams hinter den Top 5 schwierig ist, in die Punkte zu fahren, aber "wenn sich dann eine Chance bietet, dann darf man sich keine Fehler [leisten und] muss die Entscheidungen in absolut richtiger Reihenfolge treffen".
Trotzdem ist noch nicht klar, wer 2025 bei Red Bull im Auto sitzen wird, denn bei den Bullen hat man auch die langfristige Zukunft im Blick. Pérez und Ricciardo sind mit ihren 34 Jahren nicht mehr die Jüngsten, "und wenn man dann auch andere Aspekte hernimmt, kann sicher auch ein anderer Fahrer in dieses Geschehen einbezogen werden", so Marko.
So wie vielleicht Liam Lawson, der bei seinen Einsätzen für AlphaTauri 2023 zu überzeugen wusste, im Kampf um die Cockpits 2024 aber leer ausging? "Der muss zuerst mal im Auto sitzen und sich beweisen", stellte Marko klar. "Aber das, was er bei seinen vier Einsätzen gezeigt hat, war vielversprechend."
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Quelle: Eurosport
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