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Formel 1 - GP von Australien 2026: Ferrari überragt vor Red Bull im ersten freien Training, Debakel für Aston Martin
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Publiziert 06/03/2026 um 07:25 GMT+1 Uhr
Die erste offizielle Bestzeit der Formel-1-Saison 2026 geht an Ferrari: Charles Leclerc war im ersten Freien Training zum Grand Prix von Australien in Melbourne mit 1:20.267 Minuten auf Soft der Schnellste unter 22 Fahrern. Sein Ferrari-Teamkollege Lewis Hamilton belegte Platz zwei vor den beiden Red-Bull-Fahrern Max Verstappen und Isack Hadjar. Nico Hülkenberg im Audi belegte Platz zehn.
Formel 1: Großer Preis von Australien – die Rennvorschau
Quelle: Perform
Hülkenberg eröffnete das erste Freie Training der Formel-1-Saison 2026 als erstes Fahrzeug auf der Strecke. Er setzte in der ersten Viertelstunde jedoch keine Rundenzeit.
Oscar Piastri kam in seiner ersten Runde nur langsam in Fahrt. Er funkte: "Ich habe keine Leistung. Ich kann kein Gas geben." Er brachte seinen McLaren jedoch noch im ersten Sektor in Gang und konnte seine Fahrt fortsetzen.
Kurz darauf stand Formel-1-Rookie Arvid Lindblad im Racing Bulls knapp ausgangs der Boxengasse: Ihm war beim Rausfahren der Antrieb ausgegangen.
Sportwarte schoben das Auto zurück in die Boxengasse. Lindblad griff erst nach 25 Minuten wieder ins Geschehen ein.
Viele Probleme in Melbourne
Zur Hälfte der Einheit rutschte Franco Colapinto im Alpine bei Kurve 3 von der Strecke und hinein ins Kiesbett, rettete sich aber zurück auf den Kurs und setzte sein Training fort.
Rund 20 Minuten vor dem Ablauf der Zeit meldete "Sky" einen Getriebedefekt bei Lando Norris, der deshalb nicht mehr länger am Training teilnehmen konnte. Das Team nahm den Unterboden am McLaren ab, Norris verzog sich in die Hospitality.
Zwölf Minuten vor Schluss gab es gelbe Flaggen im zweiten Sektor: Alexander Albon hatte seinen Williams ausgangs Kurve 10 am Streckenrang abgestellt.Er funkte: "Mir ging erst die Servolenkung aus, dann ging alles aus." Das Team funkte zurück: "Wir glauben, es liegt am Hydraulikdruck." Albon musste das Training aufgeben.
Sergio Perez drehte sich ausgangs Kurve 4 von der Strecke und funkte: "Ich habe sehr viel Motorbremse."
Fernando Alonso nimmt gar nicht teil
Fernando Alonso stand zu Beginn des ersten Freien Trainings im T-Shirt in der Box von Aston Martin. Der Grund: Er konnte aus technischen Gründen nicht am Training teilnehmen.
Das Team meldete: "Wir haben ein mutmaßliches Problem im Zusammenhang mit dem Antrieb festgestellt." Und das, nachdem Teamchef Adrian Newey wenige Stunden vorher auf die Probleme mit dem Honda-Antrieb hingewiesen hatte.
Auch beim Schwesterauto von Lance Stroll lief es nicht rund: Stroll schaffte nur drei langsame Runden und wurde bei fast 30 Sekunden Rückstand abgeschlagen Letzter. Welches Problem an seinem Aston Martin vorlag, sagte das Team nicht.
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Quelle: SID
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