GP von Australien: Oscar Piastri nach Melbourne-Aus mit rührender Geste für enttäuschtes Kind

Es sind diese Geschichten, die nur der Rennsport schreibt: Oscar Piastri hatte beim Großen Preis von Australien 2015 die Chance, als "Grid-Kid" an der Seite von Daniil Kvyat zu stehen. Doch der damalige Red-Bull-Pilot crashte bereits auf dem Weg in die Startaufstellung - und der junge Piastri verpasste die Gelegenheit, sein Idol zu treffen. Elf Jahre später ereilte Piastri dasselbe Schicksal.

Oscar Piastri hatte zum Saisonstart in Melbourne mit Problemen zu kämpfen

Fotocredit: Getty Images

Der Lokalmatador verunfallte während der Formationsrunde und konnte das Rennen nicht wie geplant aufnehmen. Die traurige Konsequenz: Auch sein eigenes Grid-Kid ging leer aus und konnte den McLaren-Star nicht persönlich treffen.
"Ich glaube, bei ihm war es damals ein technischer Defekt auf dem Weg in die Startaufstellung, aber ja - das Ergebnis war das gleiche", bestätigte Piastri gegenüber den Medien in Shanghai.
Der Australier bedauert den Vorfall sichtlich: "Ich konnte das Grid-Kid, das mir zugeteilt war, leider nicht treffen. Ich habe aber inzwischen Kontakt aufgenommen und ihm ein Video geschickt. Es ist schon ein seltsamer Zufall, dass elf Jahre später genau dasselbe passiert ist."
Nach dem enttäuschenden Start in seine Heimsaison konzentrierte sich Piastri in den vergangenen Tagen darauf, die Ursachen für das vorzeitige Aus zu analysieren. "Wir versuchen einfach zu verstehen, was passiert ist", erklärt er.

Fokus auf China: Padel-Tennis und Familie zur Ablenkung

"Es gibt generell viel aufzuarbeiten nach so einem Wochenende. Natürlich mussten wir verstehen, warum der Sonntag so schiefgelaufen ist. Aber ich denke, ich habe die Faktoren dahinter ziemlich schnell begriffen", so Piastri weiter. Der Blick geht nun nach vorne: "Ich habe mich dann voll auf die Dinge konzentriert, die ich an diesem Wochenende tun muss, um so schnell wie möglich zu sein."
Dabei helfe der enge Zeitplan der Formel 1: "Das ist das Gute, wenn es direkt zum nächsten Rennen geht. Wenn man so viele Dinge hat, auf die man sich konzentrieren muss, fällt es ziemlich leicht, den Fokus auf die Zukunft zu richten."
Zwischen den Rennen in Melbourne und Shanghai suchte der 24-Jährige zudem bewusst den Ausgleich. "Es war okay. Ich habe etwas Padel-Tennis gespielt und meine Familie besucht. Das war schön, denn das sind wahrscheinlich zwei von nur 20 Tagen im Jahr, an denen ich sie tatsächlich sehe. Ich habe sie einfach getroffen und ein bisschen abgeschaltet."
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Perfekter Start: Russell räumt in Melbourne ab

Quelle: Perform


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