GP Bahrain: Max Verstappen fährt locker zur Bestzeit im dritten Training - Schumacher hinter Magnussen

Max Verstappen hat im Abschlusstraining zum Großen Preis von Bahrain seine Favoritenrolle vor dem Qualifying zum ersten Saisonrennen unterstrichen und sich den ersten Platz gesichert. Der Weltmeister fuhr in der dritten Trainingssession in 1:32,544 Minuten zur Bestzeit und ließ Charles Leclerc im Ferrari (+0,096 Sekunden) und Red-Bull-Teamkollege Sergio Pérez (+0,247) hinter sich.

Max Verstappen fuhr im Red Bull im dritten Training die schnellste Zeit

Fotocredit: Getty Images

Max Verstappen brach seine erste schnelle Runde im Finish des Trainings zunächst nach besten Minisektoren zu Beginn ab; im zweiten Versuch startete er dann eher gemächlich in die ersten 20 Fahrsekunden, steigerte sich dann aber deutlich und fuhr eine Bestzeit von 1:32.544 Minuten.
Das bedeutete am Ende 0,096 Sekunden Vorsprung auf Charles Leclerc (Ferrari), der erneut einen Dreher hinlegte, dabei aber Glück hatte, nicht die Barrieren zu touchieren.
Seine Runde sei "nicht toll" gewesen, analysierte Leclerc noch am Boxenfunk. Insbesondere im letzten Sektor sehe er Steigerungspotenzial.
Mercedes verlor die Zeit indes weiterhin im ersten Sektor. Die erste Kurve nach Start und Ziel, wo das "Bouncing" am schlimmsten ist, ist bisher die Achillesferse der "Silberpfeile". Dennoch belegte George Russell mit gerade mal 0,391 Sekunden Rückstand den vierten Platz, vor Carlos Sainz (Ferrari/+0,509) und Lewis Hamilton (Mercedes/+0,577).

Magnussen schlägt Schumacher im Haas-Duell deutlich

Alle anderen Teams hatten im Abschlusstraining bereits großen Rückstand. Bester Verfolger war Kevin Magnussen im Haas auf Platz sieben. Ihm fehlten aber 0,893 Sekunden auf Verstappen.
Mick Schumacher wurde 14., 0,858 Sekunden hinter seinem Haas-Teamkollegen Kevin Magnussen. Nico Hülkenberg war diesmal der beste Deutsche, allerdings nur die Nummer 2 bei Aston Martin, 0,051 Sekunden hinter Lance Stroll. Das bedeutete den zwölften Platz für den Ersatzmann von Sebastian Vettel, der den Saisonauftakt aufgrund eines positiven Corona-Tests verpasst.
Nicht nach Wunsch verlief die Session für Yuki Tsunoda. Der AlphaTauri-Pilot wollte gerade zum ersten Mal aus der Box fahren, als er feststellte, dass er nicht lenken kann. Weil er gleichzeitig funkte, dass er Öl riechen kann, liegt der Verdacht eines Hydraulikdefekts nahe. Letztendlich schaffte Tsunoda keine einzige Runde.
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Quelle: SID

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